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Bergung des im Wattenmeer gestrandeten Frachters noch unklar

Sorge vor Umweltkatastrophe Bergung des im Wattenmeer gestrandeten Frachters noch unklar

Die Bergung eines vor der Nordsee-Insel Langeoog gestrandeten Frachters gestaltet sich weiter als schwierig.

Der Frachter „Glory Amsterdam“ liegt in der Deutschen Bucht vor Langeoog auf Grund.

Quelle: Mohssen Assanimoghaddam

Langeoog. Die Bergung eines vor der Nordsee-Insel Langeoog gestrandeten Frachters gestaltet sich weiter als schwierig.

Experten vom Havariekommando und eines Bergungsunternehmens beraten darüber, wie und wann das Schiff von der Sandbank befreit werden könnte. Ein Mechaniker versuche außerdem, die Ruderanlage der 225 Meter langen „Glory Amsterdam“ zu reparieren. Diese sei blockiert, was die Bergung erschwere, sagte ein Sprecher. Ansonsten weise das Schiff keine erkennbaren Schäden auf.

Der Schüttgutfrachter hatte sich bei dem schweren Sturm „Herwart“ in der Nacht zum Sonntag in der Deutschen Bucht losgerissen und war auf eine Sandbank vor der ostfriesischen Insel getrieben. Eine für Montagabend geplante Bergung mussten die Experten verschieben, weil die Wassertiefe selbst bei Hochwasser dafür nicht ausreichte. Jetzt arbeiten sie an einer Alternative.

Umweltschützer und Fischer befürchten eine Umweltkatastrophe im Wattenmeer. Die „Glory Amsterdam“ hat mehrere hundert Tonnen Öl und Diesel im Tank. Ein Ölüberwachungsflugzeug des Havariekommandos habe bisher noch keine auslaufenden Schadstoffe entdeckt. Die Besatzung ist weiter an Bord des Frachters. Den 22 Seeleuten geht es nach Angaben des Havariekommandos gut.

dpa

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