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Und es war Sommer: 30-Grad-Marke geknackt

Tief «Ben» kommt mit Kaltfront Und es war Sommer: 30-Grad-Marke geknackt

Am bisher heißesten Tag des Jahres heizt die Sonne vor allem Städte am Rhein auf. Die Temperaturen über 30 Grad bleiben allerdings eine vorübergehende Erscheinung.

In der Hängematte am Rheinufer. Bei fast 30 Grad nutzen die Menschen die Temperaturen zum Sonnenbaden.

Quelle: Andreas Arnold

Offenbach. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat den bisher heißesten Tag des Jahres gemessen. Vor allem Stationen nahe Main, Mosel und Rhein registrierten Temperaturen um die 30 Grad.

Der höchste Wert wurde laut Messung um 16 Uhr in Geilenkirchen gemessen: 30,1 Grad. Trier und Saarbrücken kamen demnach auf 30 Grad, dicht gefolgt von Borken, Rheinstetten, Bad Kreuznach, Köln und Karlsruhe.

Aber das Ende des Sommer-Intermezzos naht: Hoch „Tilly“, das die warmen Temperaturen aus Spanien mitgebracht hatte, verabschiedet sich in Richtung Südosten und macht Platz für Tief „Ben“, das von Donnerstag an mit einer Kaltfront anrückt.

Folge sind nach der Vorhersage teils kräftige Gewitter, die sich am Donnerstag in einem breiten Streifen von Schleswig-Holstein über Mitteldeutschland bis ins Allgäu entladen. Besonders dort und in Niedersachsen kann es demnach zu heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen.

Auch in der Osthälfte ist es spätestens am Freitag mit dem sommerlichen Wetter vorbei. Das Wochenende wird laut DWD bundesweit kühler und nass. Die Temperaturen bewegen sich am Samstag zwischen 17 und 22 Grad. Für die kommende Woche sagen die Experten etwas freundlicheres Wetter voraus - so warm wie in den vergangenen drei Tagen wird es wohl so schnell aber nicht mehr.

dpa

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