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112676 Raser auf der Rader Hochbrücke

Rendsburg 112676 Raser auf der Rader Hochbrücke

Großteil der Autofahrer fährt aber vorschriftsmäßig – Marode Querung hält vorerst.

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Reinhard Meyer (SPD) konnte nach einem Jahr Kontrollen auf der Rader Hochbrücke eine positive Bilanz ziehen.

Quelle: Fotos: Scholz/dpa, Münchow

Rendsburg. Die marode Rader Hochbrücke wird nach Angaben des schleswig-holsteinischen Verkehrsministeriums dank Tempo-Limit und Gewichtsbegrenzungen bis zur Fertigstellung einer neuen Brücke halten. Eine im August abgeschlossene Prüfung der 45 Jahre alten Konstruktion habe die eingeplante „Restlaufzeit“ bis zum Jahr 2026 bestätigt, sagte Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD).

Bei der Untersuchung seien 40 Risse mit bis zu 50 Zentimetern Länge repariert worden. Bis Mitte nächsten Jahres sollen noch Längsträger an drei Stellen auf jeweils 50 Metern mit drei Zentimeter dicken Blechen verstärkt werden. Die bisherigen Verkehrseinschränkungen bleiben bestehen, sagte Meyer. Diese seien in den vergangenen zwölf Monaten gut eingehalten worden. Seit Einführung der Geschwindigkeitskontrollen im September 2015 seien auf der Rader Hochbrücke 112 676 Raser geblitzt worden. Bei 15,5 Millionen Fahrzeugen entspreche das einer Verstoßquote von nur 0,73 Prozent und belege, „dass sowohl die Blitzersäulen selbst als auch die Warnhinweise vor den Radarkontrollen die gewünschte abschreckende Wirkung entfalten“, sagte Meyer.

Der schnellste Fahrer raste demnach mit Tempo 214 über den Nord-Ostsee-Kanal. Dort dürfen Lastwagen nicht schneller als 60, Autos maximal 100 Stundenkilometer fahren. Vier fest installierte Radarsäulen messen dort im Zuge der A 7 das Tempo. Nach Angaben des Verkehrsministeriums leidet die Statik der 45 Jahre alten Stahl- und Betonbrücke besonders unter zu schnell und zu dicht auffahrenden Lastwagen. Der 33 Meter hohe Ersatz für die baufällige alte Brücke soll bis 2026 fertig sein und in zwei Teilbrücken erstellt werden. Baubeginn ist für 2022 geplant. Bereits morgen soll in Borgstedt die erste öffentliche Informationsveranstaltung zum Brückenneubau stattfinden. Die Freigabe der 270 Millionen Euro teuren Zwillingsbrücke sei für Ende 2029 geplant, hieß es.

LN

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