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Wirtschaft im Norden A 20: Ärger wegen Sperrung
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden A 20: Ärger wegen Sperrung
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20:12 13.10.2017
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Neubrandenburg

Die Teilsperrung bei Tribsees auf unbestimmte Zeit hat nach Ansicht des Verkehrsgewerbes für die Speditionen schlimme Folgen. Für die gesamte Wirtschaft fielen erhebliche Mehrkosten an, sagte der Geschäftsführer des Landesverbands des Verkehrsgewerbes, Norbert Voigt, gestern. Die Spediteure würden diese Mehrkosten, die durch den zusätzlichen Zeitaufwand auch durch Staus auftreten, nicht tragen können. Letztlich werde der Verbraucher zum Beispiel beim Einkaufen dafür zur Kasse gebeten.

Angesichts dessen sei nicht hinnehmbar, dass an den vielen Baustellen im Land nur tagsüber gearbeitet werde, sagte Voigt. Auf zwei der drei Autobahnen in Mecklenburg-Vorpommern seien aktuell große Baustellen, auch Bundesstraßen darum blockiert. Dabei gehe es dem Verband nicht nur um die Belastung der Lkw-Fahrer durch längere Fahrzeiten. Auch die Anwohner an den Umleitungsstrecken würden teils extrem belastet.

In den vergangenen Tagen war auf der Fahrspur in Richtung Rostock auf einer Länge von etwa 100 Metern die Autobahn abgebrochen. In diesem Abschnitt ist ein Loch von etwa 10 Metern Breite, 40 Metern Länge und 2,50 Metern Tiefe entstanden. Der Verkehr Richtung Rostock wird umgeleitet, der in Richtung Stettin ist noch auf einer Spur möglich.

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dietmar Eifler, fordert die schnelle Zuweisung einer Alternativstrecke: „Nach dem Herzinfarkt der A 20 muss jetzt schnell ein Bypass gelegt werden“, sagte Eifler.

LN

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