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Wirtschaft im Norden A380 kann kommen: Fluggastbrücken stehen in Hamburg bereit
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden A380 kann kommen: Fluggastbrücken stehen in Hamburg bereit
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15:42 11.10.2018
Michael Eggenschwiler (r), Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Airport und Volker Greiner. Quelle: Daniel Reinhardt
Hamburg

Der A380 kann kommen. Am Hamburger Flughafen sind die Vorbereitungen für das Andocken des Großraumflugzeugs abgeschlossen. Am Donnerstag stellten Airport-Chef Michael Eggenschwiler und der Emirates-Chef für Nord- und Mitteleuropa, Volker Greiner, die A380-Position auf dem Flughafenvorfeld vor. Der Erstflug von Hamburg nach Dubai mit der fast 950 Sitzplätze fassenden Maschine erfolgt am 29. Oktober. Die tägliche Rotation mit dem Airbus-Flaggschiff zwischen der Hansestadt und dem Drehkreuz Dubai ersetze eine der beiden täglichen Boeing-Flüge auf dieser Strecke. Emirates hatte am Hamburger Airbus-Werk vor zehn Jahren den ersten A380 übernommen.

Am Flughafen-„Parkplatz“ des doppelstöckigen Flugzeugs können die Passagiere über drei bewegliche Brücken gleichzeitig vom Terminal aus einsteigen, eine führt ins Oberdeck. Eine bestehende Doppelfluggastbrücke wurde um einen weiteren sogenannten Finger ergänzt. Die Investitionen betrugen nach Unternehmensangaben rund 750 000 Euro. Der Wartebereich im Terminal soll noch etwas vergrößert und ein Passautomat aufgestellt werden, kündigte Flughafenchef Michael Eggenschwiler an. Durch das doppelstöckige Flugzeug erhöhe sich die Kapazität zwischen Hamburg und Dubai um 22 Prozent. Mit einer Flotte von 105 Flugzeugen sei Emirates weltweit der mit Abstand größte A380-Betreiber. Die A380er werden größtenteils bei Airbus auf Finkenwerder hergestellt und von dort ausgeliefert.

dpa/lno

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