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Airbus setzt Bundesregierung wegen A350-Darlehen unter Druck

Paris/Berlin Airbus setzt Bundesregierung wegen A350-Darlehen unter Druck

Flugzeugbauer droht mit Konsequenzen für deutsche Arbeitsplätze.

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Der A350 bei einem Testflug in Frankreich.

Quelle: Foto: AFP

Paris. Der Streit zwischen der Bundesregierung und dem Flugzeugbauer Airbus um einen Kredit für die Entwicklung des neuen Langstreckenflugzeugs A350 scheint zu eskalieren. Airbus kündigte an, über die überfällige Zahlung des Darlehensteils von 623 Millionen Euro nicht mehr verhandeln zu wollen. Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums nannte dies nicht nachvollziehbar: „Wir gehen davon aus, dass eine konstruktive Lösung möglich ist.“ In Gesprächen habe es bereits deutliche inhaltliche Annäherung gegeben.

Seit zwei Jahren streiten Regierung und Airbus über die ausstehende Zahlung. In dem Konflikt geht es um ein Darlehen der deutschen Regierung von 1,1 Milliarden Euro, mit der die Entwicklung des A350 gefördert werden soll. Rund 500 Millionen Euro des deutschen Kredits sind inzwischen ausgezahlt, die Zahlung von 623 Millionen Euro steht aber noch aus.

Grund für die Verzögerung sind unterschiedliche Ansichten darüber, ob Airbus seinen Verpflichtungen zur Stärkung des Forschungs- und Entwicklungsstandorts Deutschland nachgekommen ist. Berlin stellt Forderungen, die über den Bau und die Entwicklung des A350 hinausgehen. Das Unternehmen sieht hingegen eine „gravierende Schieflage“ zwischen dem Anteil der Regierung an den Entwicklungskosten und dem deutlich höheren Anteil von Arbeitsplätzen in Deutschland.

Airbus hat die deutschen Bundesländer mit Produktionsstandorten in einem Schreiben vor etwa einem Monat über die Lage informiert. Darin warnt der Konzern vor Konsequenzen für Standorte und Beschäftigte.

Von der Regierung in Berlin hieß es, die Drohung mit Arbeitsplätzen und der einseitige Abbruch der Gespräche seien mit Befremden aufgenommen worden.

LN

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