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Wirtschaft im Norden Aldi: Staatsanwaltschaft ermittelt
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Aldi: Staatsanwaltschaft ermittelt
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20:16 23.09.2013

Nach den Misshandlungen von Auszubildenden bei der Billig-Supermarktkette Aldi-Süd hat die Staatsanwaltschaft Freiburg ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung eingeleitet. „Wir ermitteln seit Freitag zunächst gegen Unbekannt und prüfen, was bei Aldi in Mahlberg stattgefunden hat“, sagte Behördensprecher Wolfgang Maier. Meldungen, wonach auch in der Zentrale von Aldi-Süd in Mülheim an der Ruhr ermittelt werde, wies Maier zurück.

Bei den von der Aldi-Zentrale im Kern bestätigten Misshandlungen waren missliebige Azubis gefesselt und ihre Gesichter dann mit Filzstiften beschmiert worden. Beim Fesseln sei die Frischhaltefolie derart stark gespannt gewesen, „dass ich kaum mehr atmen konnte“, hatte der „Spiegel“ einen der betroffenen Auszubildenden zitiert. Mit den sieben mutmaßlichen Verantwortlichen handelte Aldi einem Bericht von „Spiegel Online“ zufolge bereits die Aufhebung der Arbeitsverträge aus. Dabei seien auch Abfindungen geflossen. Betroffen sind dem Bericht zufolge der Prokurist der Regionalgesellschaft, der Bereichsleiter und seine beiden Stellvertreter sowie drei beteiligte Lagerarbeiter. Aldi habe zunächst über fristlose Kündigungen nachgedacht.

LN

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