Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Allgemeine Zustimmung zur Übernahme der Nordic-Werften

Schwerin/Rostock Allgemeine Zustimmung zur Übernahme der Nordic-Werften

Der asiatische Schiffbau-Konzern Genting kann als neuer Eigner der Nordic Werften in Mecklenburg-Vorpommern mit Wohlwollen rechnen. Politik und Gewerkschaften äußern sich hoffnungsvoll.

Voriger Artikel
Allianz profitiert vom Wechselfieber
Nächster Artikel
Hörfunkmärkte umkämpft

Der Nordic Yards-Standort in Wismar.

Quelle: Nordic Yards

Schwerin/Rostock. Die Übernahme der Nordic-Werften ist im Nordosten auf Zustimmung gestoßen. Der Betriebsratsvorsitzende der Warnemünder Werft, Harald Ruschel, sprach von einer erlösenden Nachricht. Das Wichtigste sei, dass alle 1400 Mitarbeiter übernommen werden. „Wir sind Schiffbauer und wir werden weiter Schiffe bauen“, sagte Ruschel. Es könnte nun langfristig Beschäftigung generiert werden.

Der malaysische Genting-Konzern hatte am Mittwoch bekanntgegeben, die drei Nordic-Werften in Wismar, Warnemünde und Stralsund für 230,6 Millionen Euro zu übernehmen. Gemeinsam mit der im Vorjahr erworbenen Lloyd-Werft Bremerhaven sollen die drei Standorte die globale Kreuzfahrtstrategie des Konzerns für das nächste Jahrzehnt sichern.

„Nach monatelangen Spekulationen und Unsicherheiten gibt es endlich Klarheit und Perspektive für die Beschäftigten“, erklärte Daniel Friedrich, Geschäftsführer der IG Metall Lübeck-Wismar. Die Standorte in Mecklenburg-Vorpommern und Bremerhaven hätten das Know-how, um Kreuzfahrtschiffe in hoher Qualität bauen. Es sei wichtig, dass die damit verbundenen Chancen gerecht auf alle Standorte verteilt werden.

Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) berichtete von einem Gespräch mit Genting in der vergangenen Woche. Dort sei deutlich geworden, dass der Schwerpunkt vor allem der Bau von Kreuzfahrtschiffen sein werde. „Das ist einer der attraktivsten Märkte im Schiffbau. Wir hoffen, dass die Werften durch diesen Verkauf eine dauerhafte Perspektive erhalten und die Arbeitsplätze gesichert werden“, sagte Sellering.

Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) zeigte sich erfreut, dass erstmals seit der Wirtschaftskrise 2009 ein neuer Investor Aufträge für die Werftstandorte des Landes mit im Gepäck habe. Genting sei einer der großen Player auf dem Wachstumsmarkt der Kreuzschifffahrt.

Es müsse nun gelingen, dass die Standorte in ein ruhigeres Fahrwasser gelangen“, sagte der Vorsitzende der Linksfraktion, Helmut Holter. Jetzt komme es darauf an, die avisierten Aufträge in trockene Tücher zu bringen, damit die Beschäftigten eine gesicherte Perspektive erhalten. Er erwarte die erforderliche Unterstützung Gentings. „Die Umsetzung der Aufträge und damit die Sicherung der Arbeitsplätze dürfen an einem mangelnden Engagement des Landes nicht scheitern“, sagte Holter.

Von einem Hoffnungsschimmer sprach Grünen-Fraktionschef Jürgen Suhr. „Die inzwischen Jahre andauernde Leidensgeschichte für die Mitarbeiter und das immer wiederkehrende Auf und Ab müssen endlich ein Ende haben.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 11.236,50 +0,29%
TecDAX 1.756,50 +0,18%
EUR/USD 1,0562 ±0,00%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FMC 77,20 +3,47%
FRESENIUS... 69,87 +2,31%
BEIERSDORF 78,43 +1,86%
DT. BANK 17,32 -3,34%
THYSSENKRUPP 23,48 -2,44%
INFINEON 16,20 -1,12%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 170,60%
Crocodile Capital MF 121,61%
Polar Capital Fund AF 106,75%
Fidelity Funds Glo AF 100,02%
Morgan Stanley Inv AF 96,13%

mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.