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Anschläge und politische Krisen belasten die Tourismusbranche

Frankfurt am Main Anschläge und politische Krisen belasten die Tourismusbranche

Buchungsumsatz in Reisebüros um sieben Prozent gesunken.

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Frankfurt am Main. Volle Strände an Nord- und Ostsee, leere Hotels in der Türkei: Verunsichert durch Anschläge und politische Krisen haben die Bundesbürger in diesem Sommer manch klassische Urlaubsziele gemieden. Das hinterlässt Spuren in der Bilanz der zu Ende gehenden Sommersaison. Auf sieben Prozent beziffern die Konsumforscher von der GfK den Rückgang beim Buchungsumsatz in den Reisebüros. Dabei sind die Bundesbürger alles andere als reisemüde. „Insgesamt wird nicht weniger gereist“, sagt Dörte Nordbeck von der GfK.

Viele Sonnenhungrige entschieden sich für Spanien, Portugal oder Urlaub im eigenen Land statt für die Türkei oder Ägypten. Allen voran Spanien erlebte einen nie da gewesenen Ansturm. Sonne und Strand lockten allein im August laut Statistikbehörde INE 10,1 Millionen ausländische Touristen nach Spanien. In den ersten acht Monaten des Jahres registrierte das Land einen Rekord von 52,5

Millionen Besuchern – gut zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

„Reiseströme verschieben sich insbesondere von Nordafrika und vom östlichen ins westliche Mittelmeer“, sagt der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft, Michael Frenzel. Das hinterlässt Spuren, etwa bei Fluggesellschaften: „Airlines klagen über hohe Flugkapazitäten, die mangels Betten nicht voll ausgelastet werden können.“ Auch Veranstalter merken die Verschiebungen. Vom Trend zum Urlaub zwischen Rostock und Berchtesgaden profitieren sie wenig. Zwar stiegen nach DRV-Angaben die Buchungen in den Reisebüros für Trips im eigenen Land. Doch viele kümmern sich selbst um Ferienhaus oder Hotel und kommen mit dem eigenen Auto.

LN

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