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Atomkonzerne kämpfen für Entschädigung

Karlsruhe Atomkonzerne kämpfen für Entschädigung

Die großen Energiekonzerne haben vor dem Bundesverfassungsgericht ihren Anspruch auf Schadenersatz in Milliardenhöhe für den deutschen Atomausstieg untermauert.

Karlsruhe. Die großen Energiekonzerne haben vor dem Bundesverfassungsgericht ihren Anspruch auf Schadenersatz in Milliardenhöhe für den deutschen Atomausstieg untermauert. Die Lasten dieser politischen Entscheidung müssten solidarisch von der Gesellschaft getragen werden, forderte Eon-Vorstandschef Johannes Teyssen in Karlsruhe zum Auftakt der zweitägigen Verhandlung. „Es geht am Ende um eine faire Entschädigung.“ Deutschlands größte Energieunternehmen Eon und RWE sowie der schwedische Staatskonzern Vattenfall sehen sich durch die Kehrtwende der Bundesregierung in der Atompolitik 2011 enteignet. Der vierte große Versorger EnBW teilt diese Rechtsauffassung, klagt aber nicht selbst, weil er zu mehr als 98 Prozent in öffentlicher Hand ist.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass es zu einer außergerichtlichen Einigung kommt. Bis zu einem Urteil dürften Monate vergehen.

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