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Wirtschaft im Norden Aufstand der Aktionäre gegen Stadler
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20:12 18.05.2017
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Neckarsulm

. Vertreter der Kleinaktionäre haben Audi-Chef Rupert Stadler und VW-Chef Matthias Müller auf der Audi-Hauptversammlung gestern deutlich kritisiert. Andreas Breijs von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) forderte, „dass irgendjemand dieses Chaos verantworten muss“. Er hoffe, dass Vorstand und Aufsichtsrat zur Kasse gebeten würden. Kleinaktionäre haben nur einen Mini-Anteil an Audi: Das Unternehmen gehört zu 99,55 Prozent dem VW-Konzern. Großen Beifall der 600 Aktionäre fand die Kritik an den Millionen-Boni für Stadler und für den nach neun Monaten Amtszeit entlassenen Technikvorstand Stefan Knirsch. Der bekam trotz Kenntnis von Dieselmanipulationen eine hohe Abfindung: „3,8 Millionen dafür, dass er schuld war! Wer hat diesen Vertrag ausgehandelt?“, rief Breijs empört. Der Ex-Manager der Deutschen Bank, Christian Strenger, sagte: „Wir können nicht glauben, dass nur subalterne Mitarbeiter die Dieselkrise zu verantworten haben.“

LN

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