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Wirtschaft im Norden Australische U-Boote: Bekommt Kiel den Zuschlag?
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21:21 19.04.2016
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Sydney/Kiel

Der auch von ThyssenKrupp umworbene Milliardenauftrag für australische U-Boote geht in die entscheidende Phase. Gestern begann nach Informationen der Zeitung „Australian“ der Sicherheitsausschuss des Kabinetts mit den abschließenden Beratungen. Die Entscheidung könne in den nächsten zwei Wochen fallen, spekulierten Medien. Ein Beraterstab habe dem Ausschuss einen klaren Favoriten benannt, berichtete der Sender Sky News. Neben ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) mit Sitz in Kiel haben sich der staatliche französische Schiffbaukonzern DCNS und ein japanisches Konsortium mit Mitsubishi Heavy Industries und Kawasaki Heavy Industries um den Auftrag beworben. Australien will zwölf neue U-Boote bauen lassen. Der Wert des Auftrags liegt bei rund 50 Milliarden australischen Dollar — 35 Milliarden Euro. Für ThyssenKrupp wäre es einer der größten Aufträge der Unternehmensgeschichte.

Die USA sollen sich nach Medienspekulationen für einen Deal mit Japan eingesetzt haben. Die Wochenzeitung „The Saturday Paper“ schrieb dagegen gerade: „Es sieht so aus, als ob Australiens neues U-Boot ,Das Boot‘ wird.“ „Das Boot“ — in Anlehnung an den Film von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1981 — war auf Deutsch geschrieben.

LN

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