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Baaders neues Schmuckstück

Lübeck Baaders neues Schmuckstück

Unternehmen weiht Technologiezentrum ein — Ministerpräsident Albig zeigt sich beeindruckt.

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Sie durchschneiden das Band (v.l.): Geschäftsführer Robert Focke, Ministerpräsident Torsten Albig, Petra Baader, Bürgermeister Bernd Saxe und Geschäftsführer Torsten Krausen.

Quelle: Lutz Roeßler

Lübeck. Die große, moderne Halle war zur Feier des Tages ganz in blau ausgeleuchtet: Es ist ein echtes Schmuckstück, das neue Technologiecenter der Firma Baader Maschinenbau, das am Freitagabend nach zwei Jahren Bauzeit offiziell eingeweiht wurde. Auf 1600 Quadratmeter bietet das Technologiezentrum Schulungs- und Konferenzräume und eine große Demonstrationshalle, die variabel in mehrere kleinere Räume unterteilt und auf zwölf Grad heruntergekühlt werden kann — um reale Produktionsbedingungen für die Fisch- und Geflügelbearbeitung zu schaffen.

„Ist es nicht toll geworden?“, fragte die geschäftsführende Gesellschafterin der Baader-Gruppe, Konsulin Petra Baader, und erntete großen Beifall der insgesamt 450 Mitarbeiter und Gäste. „Schon vor zwei Jahren beim ersten Spatenstich hatte ich einen Traum: Hier einen Catwalk für unsere Maschinen zu errichten“, sagte Baader. „So können wir unsere Kunden künftig noch besser von unserer Technik überzeugen.“ Ihr prominentester Gast zur Eröffnung war der Ministerpräsident, der gerade von Verhandlungen aus Berlin zurückgekehrt war. „Ich musste entscheiden, bleibe ich noch länger bei Frau Merkel oder komme ich zu Ihnen“, sagte Torsten Albig (SPD) und erntete dafür Lacher, würdigte dann aber ganz ernst das Unternehmen und seine neueste Errungenschaft. „Es ist eine große Freude zu sehen, was hier entstanden ist. Wenige Unternehmen haben mich so beeindruckt wie Baader“, bekannte Albig. „Sie glauben an diesen Standort, für Firmen wie Sie machen wir Politik, und mit Ihnen wollen wir dieses Land voranbringen.“ Und dann verblüffte er noch mit einer weithin unbekannten privaten Verbindung zu Baader: „Mein bester Freund in der Grundschule in Heiligenhafen war Ihr Geschäftsführer Robert Focke.“

Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) lobte in seiner Rede das „tolle Gebäude“, das er optisch wie technisch beeindruckend finde. Die Geschichte von Baader sei eine „hanseatische Vorzeigegeschichte“. Er sei „froh, stolz und dankbar“, einen solchen Weltmarktführer in der Stadt zu haben.

Baader stellt Maschinen für die industrielle Fisch- und Geflügelverarbeitung her und hat weltweit 1100 Mitarbeiter an 70 Standorten. 500 arbeiten in Lübeck, wo Petra Baaders Großvater das Unternehmen Nordischer Maschinenbau Rud. Baader im Jahr 1919 gegründet hatte. Er hatte die Idee, eine Köpf- und Entgrätungsmaschine für Heringe zu entwickeln, was bis dahin reine Handarbeit war. 1922 war diese Maschine einsatzbereit und revolutionierte die Fischindustrie. Heute produziert Baader auch in den Niederlanden und in Dänemark. Mitarbeiter aus diesen Werken kamen am Freitag mit Reisebussen zur Feier nach Lübeck.

Wie familiär es im Unternehmen zugeht, zeigte ein spontanes Geburtstagsständchen für die Mutter der Gesellschafterin, Christel Baader, die vor wenigen Tagen 80 Jahre alt wurde. Christian Risch

LN

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