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Wirtschaft im Norden Bahn: 2100 Jobs in Gütersparte gefährdet
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Bahn: 2100 Jobs in Gütersparte gefährdet
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21:12 23.03.2016

. Die Deutsche Bahn will bei der geplanten Sanierung des Verlustbringers Schienengüterverkehr 2100 Arbeitsplätze streichen. Auf einer Liste der Bahntochter DB Cargo stehen 215 Verladestationen in Deutschland, die künftig nicht mehr angefahren werden sollen, verlautete aus Konzernkreisen. Das wäre jeder siebte der insgesamt 1500 Güterumschlagplätze. Betroffen wären nach diesen Informationen vor allem kleine Güterbahnhöfe, an denen oft nur einzelne Wagen abgeholt werden. Die 215 Stationen stünden für lediglich 0,4 Prozent des Güterbahn-Umsatzes in Deutschland, hieß es. Die Bahntochter DB Cargo (früher: DB Schenker Rail) verspreche sich davon geringere Fixkosten.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) reagierte zurückhaltend auf die neuen Pläne. Entscheidend sei, dass die Bahn nach einem Rückgang der Verkehrsleistung in den vergangenen Jahren wieder auf Wachstum setze, sagte ein Sprecher. Die EVG wolle „eine Strategie bis 2030 sehen, die schlüssig ist“. Einen Beschluss über die Zukunft der Güterbahn werde es erst auf der Bahn-Aufsichtsratssitzung am 8. Juni geben. Bereits am 30. März werde das Konzept auf einer Sondersitzung des Gesamtbetriebsrats von DB Cargo erörtert. Ziel ist es nach Darstellung aus dem Umfeld des Konzerns, den Güterverkehr durch genauere Steuerung effizienter zu machen. Lokführer sollen zudem künftig 70 Prozent statt bisher 55 Prozent ihrer Arbeitszeit einen Zug bewegen.

LN

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