Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Bahn-Töchter sollen an die Börse

Berlin Bahn-Töchter sollen an die Börse

Sondersitzung zum Teilverkauf der Firmen Arriva und Schenker.

Voriger Artikel
Der 500-Euro-Schein - ein Auslaufmodell
Nächster Artikel
Leger gekleidete Banker? Die Haspa macht es vor

Die Teilverkäufe sollen 4,5 Milliarden Euro einbringen.

Quelle: dpa

Berlin. Die Deutsche Bahn treibt ihre Pläne für den Teilverkauf ihrer beiden internationalen Töchter Arriva und Schenker voran. Der Aufsichtsrat des Staatskonzerns beauftragte gestern den Vorstand, „ein konkretes Umsetzungskonzept für eine Minderheitsbeteiligung Dritter“ zu erstellen. „Eine endgültige Entscheidung soll im Herbst dieses Jahres fallen“, teilte das Unternehmen nach einer Sondersitzung in Berlin mit.

Bahnchef Rüdiger Grube plant, die beiden Tochtergesellschaften in den Jahren 2017 bis 2019 an die Börse zu bringen und dabei jeweils bis zu 45 Prozent der Anteile zu platzieren. Der Begriff „Börsengang“ taucht jedoch in der Mitteilung zu den Ergebnissen der Aufsichtsratssitzung nicht auf. Grube wird darin lediglich mit den Worten zitiert, es sei ausdrücklicher Wille, „dass DB Arriva und DB Schenker auch in Zukunft in der DB-Bilanz voll konsolidiert werden“.

Zur Begründung des angestrebten Teilverkaufs stellte der Aufsichtsratsvorsitzende Utz-Hellmuth Felcht fest: „Wenn wir nicht gegensteuern, wird die Verschuldung des Konzerns bis zum Jahr 2020 deutlich steigen. Die Kapitalbeteiligung Dritter begrenzt die Verschuldung und schafft finanziellen Spielraum, um die Qualitäts- und Investitionsoffensive in Deutschland fortzuführen.“ Von 2016 bis 2020 entfielen von rund 55 Milliarden Euro Investitionen des Konzerns 50 Milliarden Euro und somit 90 Prozent auf die Eisenbahn in Deutschland, hieß es. Von den Gesamtinvestitionen müssten 20

Milliarden Euro aus eigener Kraft finanziert werden. Nach früheren Angaben aus Aufsichtsratskreisen erwartet die Bahn von den beiden Teilverkäufen insgesamt Einnahmen von 4,5 Milliarden Euro.

Der Aufsichtsrat beschloss zudem, die bisherige Holdingstruktur aufzulösen. Der Teilkonzern DB Mobility Logistics, der eigens für den 2008 gescheiterten Börsengang gegründet wurde, verschmilzt rückwirkend zum 1. Januar 2016 mit der Deutschen Bahn AG. Der Verkehrsexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Sören Bartol, sagte zum geplanten Börsengang: „Ich rate dazu, die Diskussion nicht am Haushalts- und Verkehrsausschuss des Bundestags vorbei zu führen.“

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft im Norden
DAX
Chart
DAX 11.192,50 +1,87%
TecDAX 1.734,50 +0,94%
EUR/USD 1,0613 -1,34%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 17,92 +3,37%
BAYER 93,10 +2,99%
THYSSENKRUPP 24,07 +2,11%
RWE ST 11,19 -4,51%
E.ON 6,35 -2,02%
MÜNCH. RÜCK 175,60 -1,04%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 165,03%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 111,00%
Polar Capital Fund AF 103,34%
Fidelity Funds Glo AF 92,98%

mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.