Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Norden Bahn plant Ausbau der Strecken im Norden
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Bahn plant Ausbau der Strecken im Norden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:10 10.01.2018
Anzeige
Hannover

Nach jahrzehntelangem Streit um die längst aufgegebene Y-Trasse kommt die Planung der Deutschen Bahn für den stattdessen gewählten Ausbau bestehender Strecken im Norden gut voran. ICE-Züge sollen schneller von Hannover nach Hamburg kommen und Güterzüge zusätzliche Gleise erhalten. Gestern informierte die Bahn Vertreter von Landkreisen, Kommunen, Behörden und Bürgerinitiativen in Hannover über den Stand der Vorplanungen. Dabei setzt sie insbesondere auf einen intensiven Dialog mit allen Betroffenen, um später große Konflikte wie beim Projekt Stuttgart 21 zu verhindern. „Unser Ziel ist eine Lösung, die umsetzbar Bestand hat“, sagte DB-Großprojektleiter Matthias Hudaff. Am weitesten gediehen sind inzwischen die Planungen für einen zweigleisigen Ausbau zwischen Rotenburg und Verden, der Güterzügen aus Hamburg ein schnelleres Durchkommen Richtung Süden ermöglichen soll. Nachdem ein Trassierungsentwurf im Dezember vorgestellt wurde, soll die Vorplanung bis August dieses Jahres abgeschlossen werden. Mit den Anliegern habe es intensive und gute Gespräche zu vielen Detailfragen gegeben, so Hudaff.

Dreidimensionale Computeranimationen sollen es den Bürgern erleichtern, sich vorzustellen, wie es an ihrer Strecke aussieht.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Siemens-Konzern hat in den zurückliegenden zehn Jahren mehr als 305 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Bundeshaushalt erhalten.

10.01.2018

Der frühe Schnee in den Alpen beschert der Sportbranche gute Geschäfte mit Skiern, Wintermode und Zubehör.

10.01.2018

Zu hohe Stickoxidwerte in der Luft durch Autos oder Schiffe seien im Norden eine Gefahr für die Bewohner von Städten. Außerdem gebe es zu wenige amtliche Messstellen. Die zwölf Messpunkte in Schleswig-Holstein – vier davon in Kiel und zwei in Lübeck – seien nicht ausreichend.

10.01.2018
Anzeige