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Bahn will 500 neue Sicherheitskräfte einstellen

Die Preisschlacht Bahn will 500 neue Sicherheitskräfte einstellen

Unternehmen steigerte Gewinn im ersten Halbjahr – Vollautomatische Züge bis 2025.

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Mehr Fahrten im Fernverkehr verzeichnet Bahnchef Rüdiger Grube – hier mit einem Modell des ICE 4.

Quelle: Soeren Stache/dpa

Die Preisschlacht. Angesichts der Gewalttaten der jüngsten Zeit will die Deutsche Bahn die Sicherheit auf Bahnhöfen und in Zügen verstärken. Bahn- Chef Rüdiger Grube kündigte in Berlin an, in den kommenden Jahren 500 zusätzliche Sicherheitskräfte einzustellen. Auch die Videoüberwachung werde ausgebaut. „Wir planen, in den nächsten Jahren bei der DB Sicherheit zusätzlich mehrere Hundert Mitarbeiter einzustellen sowie deren Ausbildung und Qualifizierung zu verbessern“, sagte Grube.

Laut Grube bemüht sich die Deutsche Bahn intensiv darum, „dass Züge und Bahnhöfe auch weiterhin zu den sichersten Orten im öffentlichen Raum zählen“. Derzeit seien 3700 unternehmenseigene Sicherheitskräfte zur Unterstützung der 5000 Bundespolizisten auf Bahnanlagen im Einsatz. „Wir haben seit Jahren eine sehr gut funktionierende Partnerschaft mit der Bundespolizei“, sagte Grube.

„Sowohl wir als auch die Bundespolizei werden an den Bahnhöfen verstärkt sichtbar sein.“ Rund ein Drittel der unternehmenseigenen Sicherheitskräfte patrouilliere in den Zügen, ungefähr zwei Drittel in Bahneinrichtungen.

In den Ausbau der Videoüberwachung sollen den Angaben zufolge in den kommenden Jahren 85 Millionen Euro investiert werden. Schon heute gebe es 5000 Kameras an Bahnhöfen und 27000 Kameras in Zügen, sagte Grube. Seit Mitte des Monats testet die Bahn in Berlin den Einsatz von Körperkameras, die Sicherheitskräfte an ihrer Uniform tragen. Ein flächendeckender Einsatz der sogenannten Bodycams sei „spätestens ab dem 1. Januar 2017“ geplant, sagte der Bahn-Chef.

Die Halbjahresbilanz der Bahn fällt indes positiv aus. Das Unternehmen steigerte den Gewinn deutlich, der Umsatz stagnierte hingegen. Die Quote pünktlicher Züge im Fernverkehr solle noch 2016 auf über 80 Prozent steigen, kündigte Grube an. Im ersten Halbjahr lag sie wegen vieler Baustellen nur bei 78,4 Prozent. Im Fernverkehr mit ICE und Intercity stieg die Zahl der Fahrten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 um 10,6 Prozent auf 66,7 Millionen. Grube sprach von „ersten wirtschaftlichen Erfolgen“ des vor einem Jahr begonnenen Konzernumbaus.

Zur Rekord-Fahrtenzahl trug nach Bahnangaben bei, dass seit dem Winter die Neubaustrecke Erfurt–Halle/Leipzig in Betrieb ist. Zudem wurden mehr Fahrkarten mit Sonderangeboten verkauft: 2,3 Millionen „Sparpreis“-Tickets waren es im ersten Halbjahr, knapp sechs Prozent aller Fahrscheine, wie Grube sagte. Anders als im Vorjahr gab es keinen Streik. Die Auslandstochter DB Arriva, die mit Bussen oder Bahnen in 14 europäischen Ländern unterwegs ist, steigerte ihre Fahrgastzahlen um 4,9 Prozent.

Die Deutsche Bahn will spätestens 2025 vollautomatische Züge auf die Schiene setzen. „Das ist keineswegs als Kampfansage an die Lokführer zu verstehen“, so Grube. Das vollautomatische Fahren auf der Schiene biete „viele Chancen, das Berufsbild des Lokführers weiter aufzuwerten“. Komplett automatisierte Züge können schneller hintereinander fahren, weil die Geschwindigkeit und der Abstand der Züge ständig neu berechnet werden. Viele U-Bahnen weltweit funktionieren schon ohne Fahrer.

Tickets für 19 Euro

der Bahn gegen Fernbusse und Billigflieger geht weiter. Auch Kunden mit einer BahnCard 50 bekommen ab 1. August einen Rabatt von 25 Prozent auf Sparpreise im Fernverkehr. Dies war bisher Inhabern einer BahnCard 25 vorbehalten. Die Aktion mit besonders günstigen Tickets wird verlängert: 19-Euro-Sparpreise gibt es auf Fernstrecken noch bis zum 12. September. Sparpreis-Tickets können ab August nur noch bis zum Tag vor der Abfahrt umgetauscht oder erstattet werden. Bisher war dies auch am Tag der Reise noch möglich.

LN

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