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Wirtschaft im Norden Bank will von London nach Frankurt
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Bank will von London nach Frankurt
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20:10 06.07.2017
Frankfurt am Main

Die Deutsche Bank plant Medienberichten zufolge große Teile ihres Handelsgeschäfts von London nach Frankfurt zu verlagern. Das Projekt solle innerhalb der nächsten 18 Monate umgesetzt werden, berichten das „Handelsblatt“ und die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Überlegungen könnten sich aber noch ändern, je nachdem, wie genau der Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union („Brexit“) ausfalle. Die Bank wolle das Geschäft für europäische Firmenkunden aus der britischen Hauptstadt in ihre Zentrale bringen, berichtete das „Handelsblatt“. Dabei gehe es um den Umzug von einigen hundert Mitarbeitern und um 18 000 bis 20 000 Kunden, die mit ihren Konten von Frankfurt aus betreut werden sollten. Daher würden auch die Abwicklung der Wertpapiergeschäfte („Clearing“) und Funktionen wie Risikokontrolle, Rechtsabteilung und Berichtssysteme umziehen.

Wegen des Brexits überlegen viele Banken, Geschäfte von London nach Frankfurt zu verlagern, da die künftigen Vorschriften für Finanzgeschäfte unklar sind. Die Deutsche Bank beschäftigt in London 9000 ihrer insgesamt 98000 Mitarbeiter weltweit. Zu den Berichten wollte sie keine Stellung nehmen.

LN

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