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Bankgebühr: Erhöhung oft nichtig

Leipzig Bankgebühr: Erhöhung oft nichtig

Banken kündigen Preiserhöhungen für Girokonten nach Angaben von Verbraucherschützern nicht immer fehlerfrei an.

Leipzig. Banken kündigen Preiserhöhungen für Girokonten nach Angaben von Verbraucherschützern nicht immer fehlerfrei an. Die Mitteilungen verschiedener Anbieter enthielten „entscheidende Fehler“ und seien damit unwirksam, erklärte gestern das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Sachsen mit Verweis auf mehrere Beschwerden von Verbrauchern. Bankkunden müssten in solchen Fällen die erhöhten Kosten nicht hinnehmen und könnten zu viel gezahlte Gebühren zurückfordern.

Banken und Sparkassen müssen den Angaben zufolge ihre Kunden mindestens zwei Monate im Voraus über die anstehende Preisänderung informieren. Das geschieht meist per Brief oder Kontoauszug.

Zudem müssten Kreditinstitute in der Ankündigung darauf hinweisen, dass die Kunden „sowohl kostenfrei als auch fristlos“ kündigen könnten. Werde eine dieser zwei Anforderungen jedoch nicht erfüllt, sei die gesamte Preisänderung unwirksam, erklärte gestern ein Sprecher der Verbraucherzentrale Sachsen.

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