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Barrierefrei Wassersportarten erlernen

Barrierefrei Wassersportarten erlernen

Tobias Michelsen (53) hat mit Sailaway Watersports in Großenbrode eine barrierefreie Wassersportschule gegründet, in der auch Menschen mit körperlichen und ...

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Tobias Michelsen (53) hat mit Sailaway Watersports in Großenbrode eine barrierefreie Wassersportschule gegründet, in der auch Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen verschiedene Aktivitäten betreiben können — vom Surfen über Kajak fahren und Segeln bis zum Stand-up-Paddeln. Um auch finanziell Bedürftigen die Teilnahme zu ermöglichen, wurde zusätzlich der Verein Sail United gegründet. Der Ostholsteiner ist auch noch als Kameramann tätig und hat sich mit dem Betrieb einen lange gehegten Traum erfüllt: „Während meines Studiums in Florida hatte ich vor 30 Jahren nach einem nächtlichen Surfausflug die Idee, blinden Studenten Segeln und Windsurfen beizubringen.“

„Ein nicht nur in der Region herausragendes Projekt“, heißt es in der Begründung der Jury. Mit seinem Konzept zeige er, dass soziales Engagement und Wirtschaftlichkeit durchaus vereinbar seien. „Mit viel Zuspruch, aber auch gegen Bedenken und Widerstände hat Herr Michelsen dieses Konzept umgesetzt und dabei seine unternehmerischen Qualitäten bewiesen.“ Besonders beeindruckt hat die Jury, wie die Begriffe Inklusion und Teilhabe bei ihm vorbildlich umgesetzt, mit Leben gefüllt und im wahrsten Sinne des Wortes, „gelebt“ werden.

Vom Computer aus den Arzt konsultieren

Jonathan von Gratkowski (31) und seine Partner Nicolas Schulwitz und Christo Stoyanov bieten seit 2013 mit ihrer Firma Patientus Online-Video-Sprechstunden an. Heute, zweieinhalb Jahre später, hat das Unternehmen bereits acht Vollzeit- und vier Teilzeit-Mitarbeiter. Patienten können über die Plattform von zu Hause am Computer ihren Arzt konsultieren. „Mit der Unternehmensgründung wollten wir auch einen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Deutschland leisten“, sagt Schulwitz.

Die Gründer hätten ein modernes und innovatives Produkt entwickelt, „mit dem sie in Deutschland absolutes Neuland betreten haben“, begründet die Jury ihre Wahl. Eine große Hürde seien die fehlenden rechtlichen Voraussetzungen für dieses noch nicht vorgesehene — weil bisher nicht existente — Produkt gewesen. „Nicht zuletzt durch die Bemühungen von Patientus wird im Rahmen des E-Health- Gesetzes, wie es in einer Veröffentlichung des Bundesministeriums für Gesundheit heißt, die Online- Videosprechstunde ab Juli 2017 in die vertragsärztliche Versorgung aufgenommen“, sagt die Jury in ihrer Begründung weiter.

LN

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