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Bau von E-Autos: IBG droht mit Abzug seines Millionen-Projekts

Lübeck Bau von E-Autos: IBG droht mit Abzug seines Millionen-Projekts

Die Firma IBG, die in Dänischburg 25 Millionen Euro investieren und 200 Arbeitsplätze schaffen will, droht Lübeck: Komme die Stadt nicht kurzfristig auf das Unternehmen zu, werde man das Projekt woanders starten. Zurzeit präsentiert sich IBG auf der Hannover Messe - und begeisterte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrer Technik. 

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Prominenter Besuch bei IBG-Chef Matthias Goeke (l.): Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mark Rutte, Premier der Niederlande.

Quelle: IBG

Lübeck/Hannover. Viel Hightech stand auf dem Programm, als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte ihren Rundgang über die Hannover Messe machte. Auch eine Weltneuheit der Firma IBG sah sie sich an — iProcell, eine flexible vollautomatisierte Montagezelle für Elektroautos, deren Entwicklung das Land Schleswig-Holstein gefördert hat. „Mit einer solchen Zelle kann man Elektroautos auch dezentral und regional herstellen“, sagte IBG-Chef Matthias Goeke. 

Mit Hilfe von iProcell möchte die Firma IBG auch in Lübeck Elektroautos bauen. Dazu will sie ihre Niederlassung in Dänischburg groß ausbauen, insgesamt bis zu 25 Millionen Euro neben dem neuen Ikea-Gelände investieren, 200 neue Arbeitsplätze und auch Wohnungen schaffen. Die Pläne werden vom Kieler Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) mit Interesse und großem Wohlwollen begleitet, Wirtschaftsstaatssekretär Frank Nägele war gestern bei der Präsentation in Hannover dabei.

Doch die Planung und die Gespräche mit der Stadt sind ins Stocken geraten, weil der aktuelle Bebauungsplan auf diesem Gebiet keine Wohnungen erlaubt. „Es zieht sich alles unheimlich in die Länge, die Unzufriedenheit ist schon sehr groß geworden“, sagte Goeke den LN. „Wenn die Stadt nicht kurzfristig auf uns zukommt, werden wir im Sommer woanders mit dem Projekt starten“, kündigte der IBG-Chef an.

In Hannover demonstrierte er Angela Merkel und Premier Mark Rutte, wie die mit drei Robotern bestückten Montagezellen ein E-Auto herstellen. „Wir haben uns intensiv über die Technik unterhalten. Frau Merkel war beeindruckt und begeistert von dieser Idee. Aus geplanten fünf Minuten an unserem Stand sind dann fast 15 geworden“, erzählte Goeke.

Die Bundesregierung hat es sich zum Ziel gesetzt, den Bau von Elektroautos in Deutschland massiv voranzutreiben. Die IBG hat Erfahrung im Bau solcher Gefährte und ist am „Streetscooter“-Projekt beteiligt, das die Deutsche Post mit E-Mobilen ausrüstet.

Start der Hannover Messe
5000 Aussteller sind auf der Hannover Messe vertreten, 51 Prozent davon kommen aus dem Ausland. Nach Deutschland mit knapp 2500 Ausstellern folgen China mit gut 500, Italien mit 267 und das Partnerland Niederlande mit 230 Teilnehmern. Schwerpunkte der weltgrößten Industrieschau sind die selbstlernende Fabrik und Energiesysteme im Wandel.
Der rote Faden ist die Fusion von Produktion und IT-Welt.

Christian Risch

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