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Wirtschaft im Norden Belt: Sperrungen beim Ausbau unvermeidbar
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Belt: Sperrungen beim Ausbau unvermeidbar
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21:12 18.04.2016
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Fehmarn

Beim Ausbau des Bahnzubringers zum geplanten Ostseetunnel zwischen Fehmarn und Dänemark wird es vorübergehende Unterbrechungen des Zugverkehrs geben. Auch die Fehmarnsundbrücke wird zeitweise gesperrt werden müssen. Dabei gehe es aber um einige Tage oder Wochen, keinesfalls um mehrere Jahre am Stück, sagte eine Bahnsprecherin gestern. Die Bahn erarbeitet nach Angaben der Sprecherin derzeit verschiedene Bauphasenszenarien mit Ausweichstrecken und Ersatzangeboten. Die Erreichbarkeit der Ostseeinsel Fehmarn sei dabei ein wichtiges Kriterium, sagte die Bahnsprecherin.

In einem Bericht des Bundesrechnungshofes zur geplanten Fehmarnsundquerung heißt es dagegen, das Baukonzept der Bahn sehe vor, die eingleisige Strecke zwischen Neustadt und Puttgarden zwischen 2021 und 2025 voll zu sperren und zu sanieren. Deshalb würden in der Zeit auch auf der Fehmarnsundbrücke keine Züge fahren. Die Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn, sagte, der Bericht mache deutlich, wie widersprüchlich die Planungen der Bahn und des Bundesverkehrsministeriums seien. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ über mögliche Streckensperrungen berichtet.

LN

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