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Beschwerde gegen Bestellerprinzip ist gescheitert

Karlsruhe Beschwerde gegen Bestellerprinzip ist gescheitert

Vermieter dürfen weiterhin keine Maklerprovision auf Wohnungssuchende abwälzen. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte in einem gestern veröffentlichten Beschluss ...

Karlsruhe. Vermieter dürfen weiterhin keine Maklerprovision auf Wohnungssuchende abwälzen. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte in einem gestern veröffentlichten Beschluss das im April 2015 eingeführte Bestellerprinzip. Danach muss derjenige den Makler bezahlen, der ihn beauftragt hat. Dies schränke zwar die Berufsfreiheit der Makler ein, sei aber „gerechtfertigt“, urteilte das Gericht. Damit scheiterten die Klagen zweier Makler und eines Vermieters (Az. 1 BvR 1015/15). Vor der Neuregelung im vergangenen Jahr musste meist der Mieter die Provision bezahlen, wenn er auf ein Maklerinserat hin eine Wohnung mietete. Nun zahlt der Mieter nur dann, wenn er selbst für die Suche nach einer Wohnung oder einem Haus einen Makler einschaltet.

Wenn der Vermieter den Makler beauftragt und versucht, die Provision auf den Mieter abzuwälzen, muss er mit einem Bußgeld von bis zu 25000 Euro rechnen.

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