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Brunsbüttel Bleiben Brennelemente im Akw?

Vattenfall will Castor-Behälter in Brunsbüttel zwischenparken.

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Die 517 Brennelemente aus dem Atomkraftwerk Brunsbüttel sollen im dortigen Zwischenlager geparkt werden.

Quelle: dpa

Brunsbüttel. . Der Stromkonzern Vattenfall will die 517 Brennelemente aus dem Atomkraftwerk Brunsbüttel in seinem dortigen Zwischenlager parken. Da er das Lager derzeit nur mit Duldung der Atomaufsicht betreibt, ist dies bisher aber nicht erlaubt. Nun muss die Atomaufsicht in Kiel das Ansinnen des Betreibers rechtlich prüfen. „Dieses Anliegen ist nachvollziehbar“, sagte der auch für Reaktoraufsicht zuständige Landesumweltminister Robert Habeck (Grüne).

Nach Angaben von Vattenfall sollen die noch im Reaktordruckbehälter befindlichen Brennelemente in bereits vorhandene Castor-Behälter verladen werden. Die Castoren sollen dann an einem „geeigneten Ort“ auf dem Kraftwerksgelände abgestellt werden. Dafür böte sich laut Vattenfall „vorzugsweise das Gebäude des Standort-Zwischenlagers auf dem Kraftwerksgelände an“.

„Wir halten es für sinnvoll, die abgebrannten Brennelemente frühzeitig in die Castor-Behälter zu verladen und schon jetzt zur späteren Zwischenlagerung bereitzustellen“, sagte Vattenfall-Geschäftsführer Pieter Wasmuth. Sobald sich eine dauerhafte Lagerung ergebe, könnten die Behälter ohne Verzögerung überführt werden – entweder in das dann neu genehmigte Standort-Zwischenlager oder in ein anderes.

Nach Angaben der Atomaufsicht sind in Brunsbüttel mittlerweile genügend Castor-Behälter für die 517 Brennelemente vorhanden. Dafür werden elf Behälter benötigt. Eine Voraussetzung für den Beginn des bereits 2012 von Vattenfall beantragten Abbaus des Reaktors ist, dass sich keine Brennelemente mehr im Druckbehälter befinden.

Umweltminister Habeck will nun von einem Gutachter klären lassen, „inwiefern konkret am Standort Brunsbüttel Trockenlagerung in Castor-Behältern geeigneter ist als die Nasslagerung im über 40 Jahre alten Reaktorgebäude und ob dies dazu führt, die Sicherheit zu optimieren“. Dies wäre eine Voraussetzung für eine Genehmigung des Vattenfall-Antrags. Die Atomaufsicht will zudem prüfen, ob die Pläne des Stromkonzerns von der gültigen Betriebsgenehmigung für das Kernkraftwerk gedeckt sind.

LN

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