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Blütezeit während der zwei Weltkriege

Hamburg Blütezeit während der zwei Weltkriege

Die Hamburger Werft Blohm+Voss wird im nächsten Jahr 140 Jahre alt und hat in dieser Zeit eine wechselhafte Geschichte erlebt.

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Die 1957 gesunkene „Pamir“ war am 29. Juli 1905 bei Blohm+Voss vom Stapel gelaufen.

Hamburg. Die Hamburger Werft Blohm+Voss wird im nächsten Jahr 140 Jahre alt und hat in dieser Zeit eine wechselhafte Geschichte erlebt. Gegründet von Hermann Blohm und Ernst Voss begann die Werft mit dem Bau kleiner Frachtschiffe. Ein enormer Aufschwung setzte gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein, als sich Blohm+Voss als Hauptbauwerft für Schlachtkreuzer der Kaiserlichen Marine durchsetzte. Die militärischen Aufträge lasteten die Werft aus und warfen sichere Gewinne ab.

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Die Hamburger Werft Blohm+Voss wird im nächsten Jahr 140 Jahre alt und hat in dieser Zeit eine wechselhafte Geschichte erlebt.

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Auch der Erste und der Zweite Weltkrieg waren Blütezeiten für die Werft, die auch U-Boote herstellte. Während der Nazi-Zeit baute Blohm+Voss so berühmte Schiffe wie das Kreuzfahrtschiff „Wilhelm Gustloff“, das in der Endphase des Krieges mit 9000 Flüchtlingen an Bord von einem sowjetischen U-Boot versenkt wurde. Oder das Schlachtschiff „Bismarck“, das als kampfstärkstes und größtes der Welt galt und dennoch schon wenige Monate nach der Indienststellung 1941 versenkt wurde. Tausende von Zwangsarbeitern aus ganz Europa, auch aus dem Konzentrationslager Neuengamme, arbeiteten auf der Werft, die bei Kriegsende weitgehend zerstört war.

Nach dem Krieg startete Blohm+Voss fast bei Null und wurde mit dem Bau von Massengutfrachtern und später auch Containerschiffen wieder eine große Werft. Auch Marineschiffe gehörten erneut zum Produktionsprogramm. Die Familie Blohm zog sich nach und nach zurück; das Sagen bekam der Thyssen-Konzern. Ende der 1960er Jahre beschäftigte Blohm+Voss 8000 Arbeitnehmer, heute sind es noch etwa 1000.

LN

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