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Brückenteil in Hamburger Hafencity mit Schwimmkränen montiert

Hamburg Brückenteil in Hamburger Hafencity mit Schwimmkränen montiert

Mit drei der größten Schwimmkräne Europas ist am Sonntag das erste Teilstück der Baakenhafenbrücke in der Hamburger Hafencity montiert worden. Das Teilstück ist 70 Meter lang und wiegt 900 Tonnen.

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Das erste Teil der Baakenhafen-Brücke. Foto: Axel Heimken

Hamburg. Es wurde an der nördlichen Landseite (Versmannstraße) und auf dem ersten von zwei Pfeilern im Wasser aufgesetzt, teilte ein Sprecher der Hafencity mit. Die beiden anderen Brückenteile werden am Montag und Dienstag montiert. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) wird die Brücke am 10. August einweihen, am 11. und 12. August ist ein Bürgerfest geplant.

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Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD). Foto: Axel Heimken/Archiv

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Die 170 lange und 2300 Tonnen schwere Brücke kostet 15 Millionen Euro. Sie soll ein weiterer architektonischer Blickfang der Hafencity werden. Die bis zu 25 Meter breite Brücke verbindet künftig den nördlichen Teil des Quartiers Baakenhafen mit seinem Südteil. Das urbane Stadtquartier vor allem für Familien soll 1800 Wohneinheiten, Geschäfte, Büros und Freizeitanlagen umfassen. Bis 2020 soll dieser neue Bauabschnitt der Hafencity weitgehend fertig sein.

Die in Belgien gefertigten Brückenteile kamen auf Pontons über die Nordsee und wurden im Baakenhafen gelagert. Die eingesetzten Schwimmkräne sind so groß wie Containerbrücken und können 1200 Tonnen heben.

Die Baakenhafenbrücke wurde von dem Londoner Architekturbüro Wilkinson Eyre Architects zusammen mit dem Berliner Ingenieurbüro Happold entworfen.

Technisch bietet die Brücke etwas Besonderes. Das Mittelstück der Brücke ist aushebbar, so dass größere Schiff weiterhin in den Baakenhafen gelangen können. Dabei wird die Kraft der Tide genutzt. Bei Ebbe wird ein Hubponton unter der Brücke positioniert und an den Brückenpfeilern gesichert. Nachdem die Fahrbahnübergänge demontiert und alle Ver- und Entsorgungsleitungen entkoppelt sind, steigt mit der Flut der Ponton. Wenn eine Aushubhöhe von 2,5 Meter erreicht ist, manövrieren Schlepper den Ponton zur geplanten Parkposition. Das Schiff kann die Brücke passieren.

dpa

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