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Bund überprüft Verbrauch von Elektrogeräten

Berlin Bund überprüft Verbrauch von Elektrogeräten

Das Bundeswirtschaftsministerium will der Industrie bei der Energiekennzeichnung von Elektrogeräten auf den Zahn fühlen.

Berlin. Das Bundeswirtschaftsministerium will der Industrie bei der Energiekennzeichnung von Elektrogeräten auf den Zahn fühlen. Dazu soll von Januar an die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) eigene Labortests vornehmen, gab das Ministerium in Berlin bekannt. So könnten Manipulationen aufgedeckt werden, erklärte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßte die Initiative, da es beim Energielabel häufig Unregelmäßigkeiten gebe.

Hersteller von Elektrogeräten müssen die Kunden über den Stromverbrauch und die Energieeffizienz des jeweiligen Produkts informieren. Dabei gibt es in der Regel sieben Energieeffizienzklassen von A bis G; zum Teil wird die beste Klasse A noch mit Pluszeichen weiter aufgefächert. Allerdings gibt es immer wieder Kritik an fehlerhaften, irreführenden oder fehlenden Kennzeichnungen. Für die Überwachung sind eigentlich die Bundesländer zuständig. Allerdings hatten nach Angaben der Bundesregierung vom November nur neun Länder 2014 regelmäßig entsprechende Labortests vorgenommen.

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