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Wirtschaft im Norden Bundesweite Verordnung greift
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21:17 18.11.2016
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Berlin

. Die Schutzvorkehrungen zur Eindämmung der Vogelgrippe in Deutschland werden ausgeweitet. Von diesem Montag an müssen auch kleinere Betriebe Sicherheitsmaßnahmen treffen. Dann tritt eine Eilverordnung von Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) in Kraft, sagte ein Sprecher. Konkret geht es etwa darum, keine Unbefugten in die Ställe zu lassen. Tierhalter müssen Schutzkleidung tragen und Hände sowie Stiefel desinfizieren können. Bisher gelten die Vorgaben nur für Betriebe mit mehr als 1000 Tieren. Je nach Risikolage können die Länder weitere Maßnahmen anordnen. In Schleswig-Holstein gelten bereits seit Donnerstag strenge Auflagen auch für kleine Geflügel-Haltungen.

In Mecklenburg-Vorpommern ist ein dritter kleiner Geflügelbestand von der Vogelgrippe betroffen. Das sagte eine Sprecherin des Schweriner Umweltministeriums. Es handele sich um einen Privathalter in Sundhagen im Kreis Vorpommern-Rügen. Der Ort liegt neben Mesekenhagen, wo vor gut einer Woche der erste infizierte Geflügelbestand mit 58 Tieren im Nordosten festgestellt worden war.

Bei den 74 Enten, Hühnern und Tauben in Sundhagen sei der gefährliche H5N8-Erreger nachgewiesen worden. Die Tiere wurden getötet, die Ställe gereinigt. Außerdem wurde der H5N8-Erreger bisher bei 17 Wildvögeln und bei einem Privathalter mit 117 Hühnern und Tauben in Glöwitz bei Barth (Kreis Vorpommern-Rügen) gefunden. „Nie zuvor hat sich das Virus so schnell über die gesamte Bundesrepublik ausgebreitet“, sagte der Schweriner Umweltminister Till Backhaus (SPD).

LN

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