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Wirtschaft im Norden Busfahrplan in Heftform jetzt auf dem Markt
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Busfahrplan in Heftform jetzt auf dem Markt
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20:07 17.12.2015
Helgo Parton zeigt die Fahrplanbroschüre. Quelle: Cornelia Roxin

Das Service-Telefon bei Nahbus Nordwestmecklenburg klingelt gestern Nachmittag fast ohne Pause. Einsatzleiter Helgo Parton, der für die Anrufer da ist, sagt dazu: „Es gibt total viele Fragen . . . aber auch Anregungen.“ Der 58-Jährige, der derzeit mit Daniel Bremer (34) für die Buskunden Auskunft gibt, bezieht sich mit dieser Aussage in der Hauptsache auf den neuen Nahverkehrspan, der ab Januar in Nordwestmecklenburg greifen wird. Und: Der Lüdersdorfer hat zugleich noch einen weiteren Helfer für alle Wissensdurstigen zur Hand und zeigt den noch druckfrischen Fahrplan 2016.

Im DIN A 5-Format sind auf über 250 Seiten nicht nur Fahrpläne, ein Haltestellenverzeichnis, alles zu Fahrausweisen und Preisen festgehalten, sondern auch alles zum sogenannten Umsteigepunkt-Zubringer, dem Anrufbus. Seit Wochenbeginn ist das kleine Heft, das einem Kursbuch gleicht, auf dem Markt. Für einen Euro ist es unter anderem in allen Regionalbussen zu bekommen, im Bürgerbüro in der Grevesmühlener Malzfabrik und dem des Landkreises in der Wismarer Dr.-Leber-Straße 2a sowie auf dem ZOB in Wismar und in Grevesmühlen im Kundenzentrum der Stadtwerke.

Dass alle Voraussetzungen für die Umsetzung des neuen Nahverkehrsplanes geschaffen wurden, davon hat sich am Dienstag auch noch einmal während einer Sondersitzung der Aufsichtsrat von Nahbus Nordwestmecklenburg überzeugt. Für Michael Berkhahn, Gremiumsvorsitzender, birgt das neue Konzept viele Vorteile. Begeistert zeigt sich der 1. Stellvertretende Bürgermeister Wismars auch vom Haltestellenplan, der selbst Orte mit dem Zusatz Ausbau oder Kuhstall erfasst. Die Anrufbusse, die zwischen 6 und 10 Uhr sowie 14 und 18 Uhr im Einsatz sind, wenigstens eine Stunde zuvor geordert werden sollten, und den Kunden von der Haltestelle in seiner Nähe zum nächsten Umsteigepunkt bringen, lobt er ebenfalls. In Gadebusch zum Beispiel könnten anschließend fast zeitgleich zu bestimmten Taktzeiten vier weiterführende Linien erreicht werden. Beim Kurzstreckenticket hingegen sieht Michael Berkhahn Nachbesserungsbedarf nach oben für die Fünf-Minuten-Grenze und räumt ein, dass „nicht gleich alles richtig gemacht werden kann“. Für diesen Fall kündigt Nahbus-Geschäftsführer Jörg Lettau schon einmal ein Korrekturblatt zum neuen Fahrplan an.

Kostenfreie Servicenummer:

0800/ 6346287

Cornelia Roxin

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