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Wirtschaft im Norden C&A will mehr Wachstum in China
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden C&A will mehr Wachstum in China
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20:57 15.01.2018
In China (hier eine Filiale in Peking) ist C&A seit 2007 präsent. Quelle: Foto: Dpa
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Düsseldorf/Zug

Zuvor hatte „Spiegel Online“ berichtet, dass die Eigentümerfamilie Brenninkmeijer einen Verkauf des Modeunternehmens nach China plane.

„C&A blickt auf eine herausragende Geschäftsleistung in 2017 zurück und wir wollen auf diesem Momentum durch weitere Innovation und Expansion aufbauen“, hieß es gestern in der Mitteilung. Ziel sei ein erfolgreiches und zukunftssicheres C&A-Geschäft.

Das 1841 gegründete Familienunternehmen ist Deutschlands drittgrößter Textilhändler. Das Unternehmen hatte jedoch in den vergangenen Jahren mit großen Herausforderungen zu kämpfen. C&A habe die Geschwindigkeit, mit der sich der Modehandel in Richtung Internet verlagere, unterschätzt, räumte der damalige Europa-Chef Philippe Brenninkmeijer Ende 2016 ein. Für zusätzlichen Druck sorgt die wachsende Zahl von Billiganbietern wie beispielsweise Primark, die vor allem jungen Kundschaft ansprechen.

Doch bemüht sich das Unternehmen seit einiger Zeit, das Steuer herumzureißen. Zu den Maßnahmen gehörte die Berufung des krisenerprobten, früheren Rewe-Chefs Alain Caparros zum neuen Europa-Chef des Textilhändlers. Er hatte Rewe in Deutschland zu einem Vorreiter im Online-Handel mit Lebensmitteln gemacht. Außerdem straffte der Konzern seine Verwaltung und sein Filialnetz.

Abgeschlossen ist der Transformationsprozess noch nicht, aber es zeigen sich offenbar bereits erste Erfolge. Das Branchenfachblatt „Textilwirtschaft“ berichtete kürzlich unter Berufung auf Unternehmensangaben, dass die Umsätze auch in Deutschland zuletzt wieder gestiegen seien. In China ist C&A schon seit 2007 mit eigenen Läden präsent. Auch das Design und die Produktion für den chinesischen Markt finden vor Ort statt.

LN

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