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Wirtschaft im Norden Chinesische Investoren haben Osram im Visier
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Chinesische Investoren haben Osram im Visier
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18:18 01.10.2016
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München

. Erst der Roboterbauer Kuka und nun vielleicht Osram? Wieder einmal sollen chinesische Investoren nach einem deutschen Vorzeigeunternehmen greifen.

Am Ende könnten sie den Lichtkonzern Osram sogar komplett übernehmen, wird seit Wochen spekuliert. Auch wenn es nicht sicher ist, ob es sich um einen Testballon oder ernste Kaufabsichten handelt, beflügeln die Übernahmefantasien die Aktie und heizen die Debatte um einen Ausverkauf der deutschen Industrie an.

Nach einem ersten Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg vor gut zwei Wochen brachte jetzt auch das „Handelsblatt“ den chinesischen Investor GSR Go Scale Capital als möglichen Käufer des Osram-Anteils ins Gespräch. Kommentieren wollten das weder Siemens noch der Lichtkonzern selbst. Doch klar ist: Für den Elektrokonzern gehört die OsramBeteiligung schon lange nicht mehr zum Kerngeschäft.

Mittlerweile hält Siemens noch gut 17 Prozent an Osram – und Beobachter fragen sich schon länger, wann dieses verbliebene Paket auch noch auf die Verkaufsliste kommt. Das Verhältnis zwischen Siemens und Osram gilt als angespannt, seit der Lichtkonzern im November 2015 die Börse mit der Ankündigung einer Milliarden-Investition in Malaysia verschreckte.

LN

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