Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Norden Commerzbank: Jobabbau vor allem in Deutschland
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Commerzbank: Jobabbau vor allem in Deutschland
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:20 30.09.2016

7300 Vollzeitstellen sollen bei der Commerzbank wegfallen. Der Konzern schließt dabei betriebsbedingte Kündigungen nicht aus. Das Institut werde aber „alles tun“, um solche Schritte zu vermeiden, sagte Konzernchef Martin Zielke. „Wir sind uns einig, dass das Ziel sein muss, möglichst verträgliche Lösungen zu finden.“

Treffen werde die Schrumpfkur vor allem Deutschland, die Details sollen nun mit den Betriebsräten verhandelt werden.

Der Dax-Konzern hatte am Vortag angekündigt, 9600 seiner derzeit gut 45 000 Vollzeitstellen bis zum Jahr 2020 zu streichen. Weil die Bank zugleich 2300 neue Arbeitsplätze in Einheiten im In- und Ausland schaffen will, fallen unter dem Strich 7300 Vollzeitstellen weg. „Die Entscheidung für den Personalabbau ist mir sehr schwergefallen“, versicherte der frühere Privatkundenchef Zielke, der den Vorstandsvorsitz im Mai übernommen hatte. Der Bank bleibe aber angesichts des massiven Umbruchs in der Branche keine andere Wahl. „Wir verdienen nicht genug Geld“, betonte Zielke.

„Insgesamt wollen wir bis 2020 im deutschen Markt netto zwei Millionen neue Kunden im Privatkundengeschäft gewinnen“, sagte Zielke. „Mir ist bewusst, dass das ambitioniert ist, aber wir haben gezeigt, dass es möglich ist.“

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Strafzahlung für deutsche Milchbauern wegen zu hoher Milchproduktion im Wirtschaftsjahr 2014/15 ist rechtmäßig. So urteilte das Finanzgericht Hamburg gestern in sieben Musterverfahren.

30.09.2016

Kunden der Deutschen Bahn müssen von Mitte Dezember an mehr für ihre Fahrscheine bezahlen. Im Fernverkehr werden Tickets ohne Zugbindung zum Flexpreis – dem früheren Normalpreis – 1,9 Prozent teurer.

30.09.2016

Die Verunsicherung über die Stabilität des Konzerns sitzt tief. Immerhin: Die Strafe in den USA könnte weit geringer ausfallen als erwartet.

30.09.2016
Anzeige