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Costa baut nautische Zentrale aus

Hamburg Costa baut nautische Zentrale aus

Das Fleet Operations Center in Hamburg wird Vorbild für Miami und Seattle.

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Ein Monitor reiht sich an den anderen: Die Costa-Gruppe kontrolliert in ihrer nautischen Zentrale in Hamburg künftig 37 Schiffe.

Quelle: Charisius/dpa

Hamburg. . Nach dem Kreuzfahrt-Unglück der „Costa Concordia“ 2012 im Mittelmeer war die Sicherheit der schwimmenden Hotels ein brisantes Thema. Als eine Konsequenz baute die Costa-Reedereigruppe ein Kontrollzentrum auf. Es steuert in Hamburg nun noch mehr Flotten. Sie habe auch die Kontrolle der elf Kreuzfahrtschiffe der britischen Reedereien P&Q Cruises und Cunard übernommen, sagte der Geschäftsführer der Carnival Maritime GmbH, Lars Ljoen. Gestartet war das Unternehmen vor einem Jahr mit der nautischen Unterstützung in Echtzeit für die 26 Schiffe der Costa-Gruppe. Die Zahl der Mitarbeiter von zuletzt 150 soll sich binnen eines Jahres um weitere 100 erhöhen.

Zur Costa-Gruppe gehören die Kreuzfahrtreedereien Costa Crociere (Genua), Costa Asien (Schanghai) und Aida (Rostock), deren Mutterkonzern wiederum der US-Kreuzfahrtriese Carnival ist. Das Hamburger Fleet Operations Center (FOC) sei eine Blaupause für den Konzern, der solche Betriebseinheiten nun auch in Miami und Seattle (beide USA) aufbauen wolle, so Ljoen. 101 Kreuzfahrtschiffe seien für den Konzern in Fahrt, 18 neue sollen bis 2022 hinzukommen. Ralf Nagel, Präsidiumsmitglied des Verbands Deutscher Reeder (VDR), begrüßte die Expansion. Solche Fleet Operations Center machten die Schifffahrt noch sicherer und unterstützen die Crews dabei, die Abläufe auf dem Schiff noch effizienter zu gestalten. Außerdem böten sie Jobs an Land für „hoch qualifiziertes seemännisches Personal“.

Die Einrichtung des Hamburger FOC war eine indirekte Konsequenz aus dem Unglück der „Costa Concordia“. Das Kreuzfahrtschiff war vor der italienischen Mittelmeer-Insel Giglio auf einen Felsen gefahren und havariert. 32 Menschen starben, unter ihnen zwölf Deutsche.

LN

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