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Dax schließt auf 16-Monatstief

Frankfurt am Main Dax schließt auf 16-Monatstief

Seit Jahresbeginn hat der Index 18,5 Prozent verloren — Vor allem Bankentitel stehen im Minus.

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Die Stimmung an der Frankfurter Börse blieb auch gestern hochgradig angespannt.

Quelle: Daniel Roland/afp

Frankfurt am Main. Die Flucht aus Aktien in vermeintlich sichere Häfen wie Gold oder deutsche Staatsanleihen hat sich gestern fortgesetzt. Der Dax schloss auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2014. Die Börsenerholung zur Wochenmitte war damit nur ein kurzes Zwischenspiel. Nachdem der Leitindex im Tagesverlauf sogar bis auf rund 8699 Punkte abgerutscht war, ging er schließlich mit einem Abschlag von 2,93 Prozent bei 8752,87 Punkten aus dem Handel. Mittlerweile hat das wichtigste deutsche Börsenbarometer seit Jahresbeginn 18,5 Prozent an Wert verloren.

Die Euro-Finanzminister haben derweil Gelassenheit demonstriert. „Ich denke, dass wir strukturell in der Eurozone in einer deutlich besseren Situation als noch vor einigen Jahren sind“, sagte Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem bei einem Treffen der Finanzminister des gemeinsamen Währungsraums. Die Lage an den Aktienmärkten bleibt hochgradig angespannt. Vor allem die Bankaktien verlieren weiter kräftig. Die Sorge vor einer Abschwächung der Weltwirtschaft scheint übermächtig.

„Die Börsen sind weltweit im ersten Bärenmarkt seit der Finanzkrise 2007/08“, sagte Daniel Saurenz von Feingold Research. Unter einem Bärenmarkt verstehen Börsianer einen Markt mit anhaltend sinkenden Kursen — im Gegensatz zum sogenannten Bullen-Markt. Die Enttäuschung über die Rede der US-Notenbank-Chefin Janet Yellen, gepaart mit den Sorgen um die Weltwirtschaft, machten aktuell laut Analyst Mike van Dulken von Accendo Markets die Erholung vom Vortag wieder zunichte. Dabei geriet erneut die Bankenbranche unter Beschuss, denn wegen der Wirtschaftsschwäche wird eine Welle an Kreditausfällen befürchtet. Die Aktien der Deutschen Bank verloren deutlich.

LN

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