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Den Gästen gefällt das Provisorium

Lübeck Den Gästen gefällt das Provisorium

Die Organisatoren mussten sich wegen der Sperrung des MuK-Konzertsaals etwas einfallen lassen.

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Günther Hemsing, Küchenchef vom Ratskeller in Lübeck, zeigt mit Kerstin Daniel die vorgebratenen Spiegeleier für das Labskaus.

Lübeck. Die Wirtschaft in der Region rückt zusammen: Erstmals nach 20 Jahren präsentiert sich der traditionelle Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer (IHK) in der Lübecker MuK in neuem Gewand. Grund ist die Sperrung des Konzertsaals. Vorträge und Essen finden in der Rotunde statt. „Wir haben versucht, aus der Not eine Tugend zu machen“, betont Can Özren, Sprecher der IHK.

Das Erdgeschoss des Veranstaltungshauses zeigt sich in sanftem blauen Licht. Über drei Leinwände ist das Geschehen auf der Bühne in der Rotunde für alle 1150 Gäste gut zu sehen. Die Mischung kommt an. „Ich habe mich überraschen lassen. Das ist sehr gut gelöst“, meint Versicherungsmakler Torsten Krasch beim Anblick der aufgelockert platzierten Tische. Statt nur langer Tafeln gibt es diesmal auch kleinere Runden. Das Mobiliar ist komplett in glänzendem Weiß gehalten. „Mir gefällt es unheimlich gut“, lobt Lübecks Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer (SPD). Die Möblierung sei so sensibel vorgenommen worden, dass es nicht beengt wirke. „Man ist sich näher.“ Viele Gäste tragen den Sticker „Lübeck. Liebt. MuK.“ (kleines Foto), um ihre Unterstützung für das Konzerthaus zu zeigen.

Als „angenehm“ empfindet Hans-Jürgen Frick vom Handelsverband Nord das neue Konzept. „Die Veranstaltung ist etwas kleiner geworden, dazu flotter, jünger“, sagt er. Der Bruch zwischen dem offiziellen Teil, der sonst im Konzertsaal stattfand, und dem Essen sei Vergangenheit. Auch Bernd Rohwer, früher Hauptgeschäftsführer der Kammer, findet es „klasse, dass die IHK immer wieder neue Wege geht“.

Auf das traditionelle Labskaus allerdings wollte man nicht verzichten. Das Gericht wurde diesmal im Ratskeller vorbereitet, gekühlt und angeliefert — inklusive der Spiegeleier. Sie werden im Kombidämpfer erwärmt. „Das haben wir vorab probiert und für gut befunden“, berichtet Günther Hemsing, Küchenchef des Ratskellers. Etwas aufgeregt ist er dennoch, „weil es schon ein etwas anderer Ablauf ist“. Gegen 20.30 Uhr wird schließlich serviert. Mit leichter Verspätung wegen der Redebeiträge. Aber auch das hat Tradition.

LN

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