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Der Tarifkonflikt bei Geldboten schwelt weiter

Hannover Der Tarifkonflikt bei Geldboten schwelt weiter

Trotz Warnstreiks gibt es noch keine Tariflösung.

Hannover. Der Tarifkonflikt um die 11000 Beschäftigten der Geld- und Werttransportbranche bleibt ungelöst. Die jüngste Verhandlungsrunde wurde am späten Montagabend ergebnislos beendet, teilten beide Seiten mit. Die Gewerkschaft Verdi will nun über einen weiteren Warnstreik beraten. Am Freitag hatten sich 1000 Mitarbeiter an Arbeitsniederlegungen beteiligt. Einen neuen Gesprächstermin gibt es noch nicht.

Verdi und die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) wollen aber weiterverhandeln. Verdi strebt bundesweit einheitliche Einkommen für Geldboten und Geldsortierer an und fordert eine Erhöhung der Stundenlöhne um 1,50 Euro. Die Arbeitgeber haben Lohnerhöhungen angeboten, die sich in den nächsten drei Jahren auf 10,5 Prozent summierten. Verdi lehnte ab.

Verdi-Verhandlungsführer Volker Nüsse sagte, es sei „bisher kein echter Wille erkennbar, die extremen Lohnunterschiede anzugleichen“. In Nordrhein-Westfalen verdient ein Geldbote 15,73 Euro pro Stunde, in Ostdeutschland 9,33 Euro.

LN

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