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Wirtschaft im Norden Deutsche Bank streicht 3000 Jobs und 188 Filialen
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Deutsche Bank streicht 3000 Jobs und 188 Filialen
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23:20 23.06.2016
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Frankfurt a. M

Die Deutsche Bank macht Ernst mit ihrem Sparkurs: Gut ein Viertel der Filialen in Deutschland wird geschlossen, knapp 3000 Vollzeitstellen fallen weg.

Die Zahl der Standorte wird von 723 auf 535 verringert, vor allem in Ballungsräumen will Deutschlands größtes Geldhaus sein Filialnetz ausdünnen. Auf diesen Rahmen verständigte sich das Management nach monatelangen Verhandlungen mit dem Betriebsrat, teilte die Bank gestern mit.

Über die Streichung von etwa 1000 weiteren Stellen in anderen Bereichen in Deutschland wird noch verhandelt. Die ersten der 188 betroffenen Filialen sollen im vierten Quartal dieses Jahres schließen, der Großteil im ersten Halbjahr 2017. Die Streichliste veröffentlichte die Bank nicht, treffen dürfte es vor allem Großstädte wie Frankfurt und Berlin. Die Bank hatte im Oktober angekündigt, bis 2018 unter dem Strich 9000 Arbeitsplätze abbauen zu wollen, davon 4000 in Deutschland. Von den 3000 Vollzeitstellen, die gestrichen werden, entfallen etwa 2500 auf das Privat- und Firmenkundengeschäft.

Zusätzlich zu den verbleibenden 535 Filialen, die modernisiert werden sollen, will die Bank 2017 über das Bundesgebiet verteilt sieben Beratungscenter eröffnen. Um Erträge zu steigern, setzt die Bank verstärkt auf vermögende Kunden.

LN

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