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Wirtschaft im Norden Die letzten Flüge von Air Berlin
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23:12 09.10.2017
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Voraussichtlich ab Ende Oktober wird Air Berlin nicht mehr unter eigener Flugnummer fliegen. Der insolventen Fluggesellschaft sei ein eigenwirtschaftlicher Flugverkehr unter dem Airline-Code AB „nach gegenwärtigem Erkenntnisstand spätestens ab dem 28. Oktober nicht mehr möglich“, heißt es in einem Brief der Unternehmensführung, den die Mitarbeiter gestern erhielten.

Der Flugverkehr der nicht insolventen Töchter Niki und LG Walter werde weitergeführt, schrieben Vorstandschef Thomas Winkelmann und der Generalbevollmächtigte im Insolvenzverfahren, Frank Kebekus.

Das gilt nach Air-Berlin-Angaben auch für die 38 Maschinen, die inzwischen für die Lufthansa-Töchter Eurowings und Austrian fliegen.

Unklar ist, ob und welche AB-Flüge ab 28. Oktober von den neuen Eigentümern übernommen werden. Eine Entscheidung darüber kann es erst nach Abschluss der Verkaufsverhandlungen geben. Die bisher zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft hatte Mitte August Insolvenz angemeldet. Vorerst geht der Flugbetrieb weiter, weil der Bund mit einem Kredit eingesprungen ist.

Air Berlin verhandelt seit Wochen exklusiv mit der Lufthansa-Gruppe und mit Easyjet über den Verkauf von Teilen der Air Berlin. Die Lufthansa will insgesamt 93 der noch 134 Flugzeuge übernehmen, Easyjet 27 bis 30. Bis zu diesem Donnerstag soll ein Abschluss erzielt werden. Am selben Tag ende auch die „vereinbarte Exklusivität für die Verhandlungen“ mit diesen beiden Unternehmen, schreiben Winkelmann und Kebekus in ihrem Brief. Gibt es keine Einigung mit den beiden, könnten auch andere Interessenten wieder zum Zuge kommen. FOTO: THISSEN/DPA

LN

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