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Wirtschaft im Norden Dobrindt: Abgas-Affäre bei Audi
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Dobrindt: Abgas-Affäre bei Audi
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21:10 01.06.2017
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Berlin

. Die VW-Tochter Audi hat nach Worten von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) unzulässige Abgas- Software verwendet. Die Software habe bewirkt, dass erkannt wurde, wenn das Auto auf einem Prüfstand war – dann wurden die Abgas-Reinigungssysteme angeschaltet. 24000 Fahrzeuge müssten zurückgerufen werden, sagte Dobrindt gestern in Berlin. Am Mittwoch seien Auffälligkeiten bei Modellen Audi A8 und A7 mit V6- und V8-Dieselmotoren bekannt geworden. Es handele sich um Fahrzeuge der Baujahre 2009 bis 2013. Gestern habe er dann mit VW-Chef Matthias Müller gesprochen, sagte der Minister.

Audi und VW hatten bereits in einem milliardenschweren Vergleich mit dem US-Justizministerium eingeräumt, dass sie in den USA 83 000 Autos mit Audi-Dieselmotoren und einer dort illegalen Software verkauft hatten, die niedrigere Abgaswerte angibt. 2016 hatten Audi die Diesel-Verfahren 1,86 Milliarden Euro gekostet. Audi hatte umfassende Aufklärung versprochen.

LN

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