Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Norden Dräger: Mehr Umsatz, aber dickes Minus im Ergebnis
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Dräger: Mehr Umsatz, aber dickes Minus im Ergebnis
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:10 25.07.2018
Lübeck

Nach einer Mitteilung des Medizin- und Sicherheitstechnik-Konzerns wuchs der Umsatz im ersten Halbjahr 2018 währungsbereinigt um 4,0 Prozent. Nominal lag der Umsatz mit 1,115 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau (erstes Halbjahr 2017: 1,116 Milliarden Euro). In der Region Europa und in Afrika, Asien und Australien habe Dräger dabei Wachstum verzeichnet, während der Umsatz in Amerika rückläufig gewesen sei. Der Auftragseingang wuchs in den ersten sechs Monaten währungsbereinigt um 2,0 Prozent, nominal ging er um 2,2 Prozent auf 1,273 Milliarden Euro zurück (erste sechs Monate 2017: 1,302 Milliarden Euro). Die Aufträge legten weltweit in allen Regionen zu, mit Ausnahme der Region Amerika.

„Für das erste Halbjahr ist die Umsatzentwicklung ordentlich. Dem hinkt unsere Ergebnisentwicklung leider noch hinterher“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Stefan Dräger. „Wir sind jedoch weiterhin zuversichtlich, unsere Ergebnisprognose einhalten zu können“, fügte er hinzu.

Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Dräger weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 2,0 bis 5,0 Prozent und einer Ebit-Marge zwischen 4,0 und 6,0 Prozent. Die Ebit-Marge werde dabei aber „vermutlich im unteren Bereich der Bandbreite“ liegen, schrieb das Unternehmen.

Erfahrungsgemäß ist das zweite Halbjahr und speziell das vierte Quartal eines Jahres deutlich stärker als die ersten beiden Quartale. Das nährt die Hoffnung auf eine doch noch passable Jahresbilanz.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Es war der heißeste Tag des Jahres. Vorerst. Denn der Deutsche Wetterdienst gibt noch keine Entwarnung. Viele lechzen bei der Hitze nach etwas Abkühlung. Das spüren auch Elektronik- und Baumärkte. Bei einigen ist fast der komplette Bestand an Ventilatoren und Klimaanlagen ausverkauft.

25.07.2018

Asus, Pioneer sowie Denon, Marantz und Philips haben jahrelang die Preise für Elektronikgeräte in Europa hochgehalten. Die EU- Wettbewerbshüter klopfen ihnen dafür auf die Finger. Verbraucher können auf Schadenersatz hoffen.

24.07.2018

Stuttgart. Deutschlands Studenten setzen bei der Berufswahl stärker auf Sicherheit und einen Job beim Staat. Mehr als 40 Prozent halten einen Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst für attraktiv, ergab eine Studie des Beratungsunternehmens EY.

24.07.2018