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Dräger: Schlechte Zahlen belasten Aktienkurs

Lübeck Dräger: Schlechte Zahlen belasten Aktienkurs

Ein gesunkener Umsatz und negative Währungseffekte haben bei der Lübecker Drägerwerk AG für die enttäuschende vorläufige Bilanz fürs erste Quartal 2018 gesorgt. Das erklärte Dräger-Sprecher Peter Müller den LN. Als Folge sank der Börsenkurs der Dräger-Aktien erheblich.

Dräger hofft auf bessere Geschäfte in den kommenden Monaten.

Lübeck. Das erste Quartal ist traditionell das schwächste bei Dräger, aber diesmal ist der Wert ungewöhnlich enttäuschend. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) schlagen demnach minus 40 Millionen Euro zu Buche, im ersten Quartal des Jahres 2017 waren es noch plus 2,8 Millionen Euro. Wegen dieser erheblichen Abweichung musste Dräger die Aktionäre am Montagabend in einer Ad-hoc-Mitteilung informieren.

„Negative Währungseffekte gegenüber dem Vorjahresquartal machen einen zweistelligen Millionenbetrag aus“, sagte Müller. Es sei nicht der Kurs des US-Dollar, der Probleme bereite, die amerikanische Währung helfe sogar in geringem Maß. Zu den Verlusten trügen vor allem die Wechselkurse des Euro zur türkischen Lira, zum australischen Dollar, zum brasilianischen Real und zur indischen Rupie bei.

Das Problem: Weil Dräger vor allem im Euro-Raum produziert, belastet ein starker Euro die Kosten, wenn die Produkte in einem Land verkauft werden, dessen Währung gegenüber dem Euro schwächer geworden ist.

Aber auch der währungsbereinigt um 2,5 Prozent gesunkene Umsatz schlage sich in den ernüchternden Quartalszahlen nieder. „Dass das erste Quartal so schwach war, ist überraschend“, sagte Müller.

Gleichzeitig seien aber der Auftragseingang und der Auftragsbestand weiter gestiegen. Das seien „ermutigende Signale“ für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres. „Auch von der Wechselkurssituation erwarten wir im Laufe des Jahres eine Entspannung.“ Insgesamt halte man an den zuvor festgelegten Zielen für 2018 fest. Allerdings werde die zwischen vier und sechs Prozent angepeilte Ebit-Marge „eher im unteren Bereich“ dieses Korridors landen. Die endgültigen Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht Dräger am 26. April. Die Hauptversammlung des Unternehmens findet am Freitag, 4. Mai, in der Lübecker Musik- und Kongresshalle (MuK) statt.

Auf den Aktienkurs hatten die schlechten Quartalszahlen starken Einfluss. Während der Schlusskurs der Dräger-Vorzugsaktie am Montagabend 78,20 Euro betrug, lag der Kurs gestern am späten Nachmittag bei etwa 70 Euro, ein Minus von zehn Prozent. Stammaktien sanken von 62 auf 57 Euro. cri

LN

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