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Wirtschaft im Norden Drogeriemarktkette dm plant viele neue Filialen im Norden
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Drogeriemarktkette dm plant viele neue Filialen im Norden
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01:00 28.10.2012
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Lübeck

dm ist so etwas wie das Gegenmodell zu Schlecker. Die Drogeriemarktkette mit Hauptsitz in Karlsruhe hat einen sehr guten Ruf, bezahlt die meisten ihrer Mitarbeiter über Tarif und beteiligt sie am Erfolg der Filialen. Seit dem 21. September ist dm nun auch in Lübeck vertreten – mit 19 Angestellten auf 543 Quadratmetern in den ehemaligen Räumen der Schlecker-Tochter IhrPlatz. „Die zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von IhrPlatz haben wir alle übernommen und neun zusätzliche Kräfte eingestellt“, sagt Gerhard Stell, der dm-Gebietsverantwortliche in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Und das ist nur der Anfang, das Unternehmen hat im Norden viel vor.

Deutschlandweit betreibt dm 1345 Märkte, davon in Schleswig- Holstein bisher nur 24. Aber diese Zahl wird deutlich wachsen. „In Lübeck sehen wir große Möglichkeiten. Hier wollen wir in den kommenden Jahren sieben bis acht neue Geschäfte eröffnen“, erklärt Stell. Und auch rundum in der Region entstehen viele neue Drogeriemärkte. Im Frühjahr 2013 eröffnet eine Filiale in Bad Oldesloe, und zwar im ehemaligen M&H-Kaufhaus in der Mühlenstraße, der Umbau läuft. Im Mai folgt ein größerer Fachmarkt in der Ratzeburger Bahnhofsallee. „Wir fangen in jeder Filiale mit 12 bis 15 Mitarbeitern an“, sagt Stell.

In Geesthacht, Glinde, Reinbek und Ahrensburg am Hamburger Rand gibt es bereits dm-Märkte. Weitere sind in Lauenburg, Mölln, Bad Segeberg, Bad Schwartau, Pansdorf, Eutin, Plön, Neustadt, Oldenburg und Heiligenhafen geplant – die genauen Standorte und Eröffnungstermine sind aber entweder noch nicht klar oder noch nicht spruchreif. Auch in Kiel ist die Kette schon vertreten, will in der Landeshauptstadt noch sieben bis acht weitere Geschäfte eröffnen. Acht Märkte gibt es in Mecklenburg-Vorpommern, zwölf weitere sind in Planung, darunter auch in Schwerin und in Wismar.

Bundesweit lag der Umsatz der Drogeriemarktkette im abgelaufenen Geschäftsjahr (bis 30. September) erstmals über fünf Milliarden Euro – plus 14 Prozent. Die Zahlen stiegen noch stärker als sonst. „Man merkt, dass sich die Schlecker-Pleite positiv auf unser Geschäft auswirkt“, erklärt Gerhard Stell. Seit Juni habe man mehr als 800 Schlecker-Mitarbeiterinnen übernommen. An den Schlecker-Filialen hat dm dagegen kein Interesse, sie sind zu klein.

„Die Mitarbeiter sind unser großes Potenzial, durch sie können wir uns von den anderen Anbietern unterscheiden“, erklärt Stell, der Gebietsverantwortliche für den Norden. „Unser Anspruch ist es, unseren Kunden in den Filialen Fachberatung bieten zu können.“ Jede Filiale plane und agiere weitgehend eigenständig. Deshalb lege man großen Wert auf Aus- und Fortbildung. Jedes Jahr bilde dm etwa 1500 „Lernlinge“ – so heißen sie im Unternehmen – aus. Über 90 Prozent der Mitarbeiter würden übertariflich bezahlt und am Erfolg beteiligt. „Uns ist wichtig, dass sich unsere Mitarbeiter wohlfühlen. Sie schaffen den Erfolg.“ Genau deshalb ist dm wohl so beliebt.

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