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Wirtschaft im Norden EU-Kommission will Aalfang-Verbot
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden EU-Kommission will Aalfang-Verbot
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20:10 07.11.2017
Brüssel

Über das Aalfang-Verbot soll beim Treffen der zuständigen EU-Minister vom 11. bis zum 12. Dezember in Brüssel diskutiert werden. Dann geht es generell um die Fischfangquoten für den Atlantik und die Nordsee für 2018.

Bereits im Oktober waren die Quoten für den Fischfang in der Ostsee ausgehandelt worden. Schon da sprach sich die EU-Kommission für ein Aalfangverbot aus – aber nur für die Ostsee. Die EU-Minister folgten diesem Vorstoß nicht. Sie forderten eine gesamteuropäische Lösung, die nicht nur auf die Ostsee beschränkt sei. Daraufhin machte die Kommission den neuen, umfassenderen Vorstoß, der ab 2018 umgesetzt werden soll.

Schon seit 2007 gibt es in der EU Aal-Bewirtschaftungspläne, die nach Ansicht von Umweltschützern aber bisher nicht zum Erfolg führten. Der Internationale Rat für Meeresforschung empfiehlt seit langem, die Sterblichkeit von Aalen im gesamten Verbreitungsgebiet zu senken. Für Deutschland sind vor allem die Nordsee-Quoten wichtig. Angehoben werden sollen laut EU-Kommission etwa die erlaubten Fangmengen für den Goldlachs, den Lumb und für den Norwegischen Hummer. Gesenkt werden sollen zum Beispiel die Quoten für Seezunge und Seehecht.

LN

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