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Energie nach Maß lässt bares Geld sparen

Wismar Energie nach Maß lässt bares Geld sparen

Unternehmen mit Sitz in Wismar und Norderstedt optimiert Heizungsanlagen bei Hoteliers und Unternehmern.

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Michael Donath von der ratiocalor GmbH Wismar beim Kontrollgang im Wärmekraftwerk vom Hotel „a-ja Warnemünde Hotel“.

Quelle: Frank Hormann

Wismar. Fünf, sechs Prozent des Umsatzes planen Hoteliers als Energiekosten auf der Ausgabenseite ein. Günter Wolter und Michael Donath helfen mit ihrem Unternehmen ratiocalor, diese Kosten zu senken. Mitunter um die Hälfte. „Energie nach Maß“ versprechen die beiden Fachleute.

„Es gibt viele Hotels mit großen Heizungsanlagen, die haben einen Jahresnutzungsgrad von unter 50 Prozent“, so Michael Donath. Der Betriebswirt und Gebäudeenergieberater ist für die rechnerische Seite, die Beratung und Analyse zuständig. Partner Günter Wolter ist Diplom-Ingenieur mit der Fachrichtung Energietechnik, darüber hinaus Handwerksmeister der Gewerke Heizung/Sanitär, Klima/Lüftung sowie Elektrik.

Der Jahresnutzungsgrad beschreibt, vereinfacht ausgedrückt, das Verhältnis der abgegebenen Energiemenge zum eingesetzten Brennstoff. „Dieser sollte bei einer guten Heizungsanlage bei 90 Prozent liegen“, so Wolter. Geringere Werte sprechen für fehlerhafte Einstellungen oder defekte Bauteile. „Das heißt ja nicht, dass die Heizungsanlagen nicht funktionieren, sondern nur, dass sie nicht energieeffizient sind.“

Diesen Problemen rücken die Fachleute des jungen Unternehmens mit Sitz in Wismar und Norderstedt an den Kragen, und zwar extrem erfolgreich. Die Deutsche Seereederei und ihre angeschlossenen Hotels gehörten zu den ersten Kunden, dazu große Unternehmen wie Center Parcs, Steigenberger, die Deutsche Bahn, arcona Hotels & Resorts, eBay Deutschland, Hamburger Wohnungsverwaltungen, Tchibo oder auch die Stadt Kiel. Etliche Hotels zwischen Sylt und Kitzbühel gehören heute zu den Kunden.

Moderne Technik, viel Erfahrung und noch mehr Wissen sind der Unternehmenserfolg. „Diese Fehler im Heizungssystem sind kurzzeitig von außen nicht zu erkennen, sondern nur über langfristige Messungen“, erklärt Günter Wolter. Dafür installieren die Fachleute Messgeräte in der Heizungsanlage, die die Daten direkt auf die Firmencomputer schicken und dort aufzeichnen — über 30 Tage im Schnitt. Diese Messungen bieten viele Unternehmen an. „Aber wenn es darum geht, aus den Kurven die richtigen Schlüsse zu ziehen, schrumpft die Zahl der Anbieter“, so Donath. Das Know-how hätten die ratiocalor-Fachleute aber, denn sie haben Daten aus mehr als 300 Analysen.

Nicole Hollatz

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