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Wirtschaft im Norden Ermittlungen gegen Audi ausgeweitet
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Ermittlungen gegen Audi ausgeweitet
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20:10 02.06.2017
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München

. Die Münchner Staatsanwaltschaft weitet ihre Betrugs-Ermittlungen gegen Audi in der Diesel-Affäre aus. Dabei geht es nun auch um Fahrzeugverkäufe in Deutschland und Europa, nicht nur wie bisher in den USA. Im März hatte die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betruges und der strafbaren Werbung bei der Ingolstädter VW-Tochter eingeleitet.

Bundesverkehrminister Alexander Dobrindt hatte am Vortag bekannt gegeben, dass Audi eine „unzulässige Abgas-Software“ in den Oberklasse-Modellen Audi A8 und A7 mit V6- und V8-Dieselmotoren verwendet habe. Dabei geht es um eine sogenannte Lenkwinkelerkennung. Diese sorgt dafür, dass die Autos auf dem Prüfstand weniger Stickoxide als im normalen Fahrbetrieb ausstoßen und so die Grenzwerte unterschreiten.

Im Herbst 2015 war der VW-Abgasskandal ans Licht gekommen, die Affäre hat ihren Ursprung in den USA. Daraufhin waren Nachprüfungen bei Autoherstellern eingeleitet worden. Audi-Chef Rupert Stadler hatte erst im März gesagt, bei Audi alles auf den Prüfstand zu stellen.

Audi will mit dem Rückruf der rund 24 000 betroffenen Fahrzeuge voraussichtlich im Juli beginnen. 14 000 dieser Autos sind in Deutschland zugelassen, der Rest in anderen europäischen Ländern.

LN

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