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Es brodelt im Pott

Bochum Es brodelt im Pott

Nach Bekanntwerden der Fusionpläne für die europäischen Stahlsparten von Thyssenkrupp und Tata wächst im Ruhrgebiet der Unmut. Kritik wurde auch an der geplanten Verlegung des Unternehmenssitzes in die Niederlande laut. An einer Protestaktion nahmen fast 7000 Stahlkocher teil.

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An dem Demonstrationszug von Thyssenkrupp-Mitarbeitern in Bochum nahmen auch Gewerkschafter und Politiker teil.

Quelle: Foto: Bernd Thissen/dpa

Bochum. Am Freitagmorgen versammelten sich zahlreiche Gewerkschafter, Betriebsräte und Politiker in der Bochumer Innenstadt zu einer Großdemonstration, um gegen die geplante Fusion zu protestieren. DGB-Chef Reiner Hoffmann warf der Unternehmensleitung von Thyssenkrupp vor, keine Rücksicht auf die Interessen der Arbeitnehmer zu nehmen. Alternativen würden nicht geprüft, so Hoffmann.

Der DGB-Chef forderte den Erhalt der deutschen Standorte und den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. Er erwarte, dass sich auch die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen für die Stahlkocher und den Erhalt des Unternehmenssitzes einsetze, so Hoffman.

Im Streit um die Fusionspläne hat sich Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) an die Seite der Stahlarbeiter gestellt. „Ich kann die Sorgen der Beschäftigten sehr gut verstehen. Eine Unternehmensentscheidung von solcher Tragweite für die Region, die Beschäftigten und den Stahlstandort Deutschland braucht die Akzeptanz bei allen Betroffenen und vor allem die Akzeptanz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, sagte Zypries dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Bislang ist die Arbeitnehmerseite von dieser Entscheidung nicht überzeugt. Gegen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist eine tragfähige Lösung schwer vorstellbar“, sagte die Sozialdemokratin weiter.

In dieser Woche hatte Thyssenkrupp eine Absichtserklärung für eine Fusion der Thyssenkrupp-Stahlsparte mit dem Konkurrenten Tata veröffentlicht und den Wegfall von 2000 Arbeitsplätzen in Deutschland angekündigt. Der Betriebsrat befürchtet aber die Streichung von deutlich mehr Jobs und lehnt die Fusionspläne entschieden ab.

LN

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