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Etwas weniger Arbeitslose

Kiel Etwas weniger Arbeitslose

Beschäftigung im Norden wächst gegen den Bundestrend.

Kiel. Die Arbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein ist im August zurückgegangen. Insgesamt 98 700 Arbeitslose waren registriert, das waren 2700 oder 2,7 Prozent weniger als im Juli, teilte die Arbeitsagentur Nord gestern in Kiel mit. Damit hebt sich Schleswig-Holstein positiv ab von der bundesweiten Statistik, die einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Juli um 32 000 auf 2 946 000 ausweist. Die Arbeitslosenquote sank in Schleswig-Holstein von 6,8 Prozent auf 6,7 Prozent. Im Bundesdurchschnitt verharrte sie bei 6,8 Prozent.

„Der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein ist absolut robust“, sagte die Chefin der Arbeitsagentur Nord, Margit Haupt-Koopmann. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Juli sei saisonal üblich: „Die Ferien sind vorbei, der Arbeitsmarkt zieht wieder an.“ Für September hofft Haupt-Koopmann auf die typische Herbstbelebung. „Entscheidend für eine weitere Belebung des Arbeitsmarktes wird vor allem das Wetter sein.“

Wer eine Lehrstelle im Norden sucht, hat noch „sehr gute Chancen für eine attraktive Ausbildung“, unterstrich Arbeitsminister Reinhard Meyer (SPD). 3200 freie Ausbildungsplätze gibt es zurzeit, 3600 junge Menschen suchen eine Ausbildung. „Jetzt müssen aber interessierte Jugendliche und Arbeitgeber zu Potte kommen“, betonte Haupt-Koopmann. Die Qual der Wahl gebe es aber für beiden Seiten nicht mehr. So sollten Jugendliche Abstriche machen beim Traumberuf. Und die Unternehmen sollten über ihren Schatten springen und Jugendlichen mit nicht so guten Voraussetzungen eine Chance geben, insbesondere „Spätstartern“ zwischen 25 und 35 ohne Berufsabschluss.

Die Top-Fünf an freien Lehrstellen: Kaufmann/-frau im Einzelhandel (372), Verkäufer/-in (262), Koch/Köchin(229), Fachverkäuferin Bäckerei (178), Restaurantfachmann/-frau (166).

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Bezirk Nord sieht die Situation auf dem Ausbildungsmarkt alles andere als positiv. „Wenn 3556 der 15- bis 25-Jährigen am 1. September ohne Ausbildungsvertrag dastehen, dann ist das dramatisch“, sagte Jeanine Weigel, DGB-Bezirksjugendsekretärin Nord. Dazu komme, dass die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen im Gegensatz zu den gemeldeten Bewerbern seit Jahren konstant rückläufig sei — so auch diesmal von 17 533 (2012) auf 16 970 (2013).

Die Zahl der Arbeitlosen im Norden stieg insgesamt im Vergleich zum August 2012 um ein Prozent an. Fast 1000 Menschen mehr als vor einem Jahr waren ohne Job, bundesweit waren es 41 000.

LN

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