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Wirtschaft im Norden Finanzprodukte: Schlechte Noten für Berater
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Finanzprodukte: Schlechte Noten für Berater
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18:20 12.12.2015

In ihrer Funktion als Marktwächter haben die Verbraucherzentralen Finanzprodukte und ihre Eignung für Privatleute unter die Lupe genommen: Sparbücher, Festgelder, Bausparverträge, Aktien- und Rentenfonds und Lebensversicherungen. Was dabei herauskam, nennt der Teamleiter der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg „wirklich niederschmetternd“. Bei der Beratung in Bank- und Sparkassenfilialen bekämen Kunden nur selten das Produkt, das ihren Interessen am besten entspricht.

Die Analyse von 3500 Anlageprodukten, die sich auf Konten und in Depots von ratsuchenden Verbrauchern befanden, ergab, dass knapp die Hälfte (45 Prozent) für die jeweiligen Kunden unpassend gewesen seien. Jeweils gut die Hälfte dieser „nicht bedarfsgerechten“ Anlageprodukte war aus Sicht der Verbraucherzentrale „zu teuer“ und/oder warf eine zu geringe Rendite ab — im Vergleich mit Angeboten aus der gleichen Risikoklasse. Bei den aktuellen 362 Vertragsangeboten, die die Verbraucherzentrale überprüfte, seien sogar fast alle (95 Prozent) nicht im besten Kundeninteresse gewesen. Zu hohe Kosten waren in 87 Prozent der negativ beurteilten Fälle der Grund, mangelnde Flexibilität bei 55 Prozent.

LN

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