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Wirtschaft im Norden Flüchtlinge werden Handwerker
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20:10 16.01.2017
Hamburg

In Hamburg sollen 22 Flüchtlinge aus fünf Nationen zu Umwelthandwerkern ausgebildet werden. Sie werden noch bis Donnerstag, 19. Januar, im „Elbcampus“ der Handwerkskammer antreten, um ihre Fähigkeiten in der Umwelttechnik unter Beweis zu stellen, teilte die Handwerkskammer gestern mit. Wenn alles klappt, beginnen sie nach der Ermittlung ihrer Vorqualifikation im Februar den bundesweit ersten Lehrgang „Technik – Umwelt – Deutsch“. Zu den Aufgaben in der Umwelttechnik zählt unter anderem, Elektro-Motoren zu montieren oder effiziente Heizungsanlagen zu installieren.

Das Projekt will einen Weg aufzeigen, welche Aufgaben qualifizierte Flüchtlinge zur Umsetzung der Energiewende übernehmen können. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert das Projekt mit 278500 Euro. Sollte das Qualifizierungsmodell funktionieren, werde es in ganz Deutschland umgesetzt, kündigte Handwerkskammerpräsident Josef Katzer an. Eine gezielte Unterstützung könne helfen, die vielfältigen Qualifikationen der Menschen aus den Krisenregionen schnell weiter zu entwickeln, ergänzte Kai Hünemörder, Leiter des Zentrums für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik am „Elbcampus“.

LN

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