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Freenet optimistischer für TV-Geschäft

Hamburg Freenet optimistischer für TV-Geschäft

Der Mobilfunkanbieter Freenet hat im dritten Quartal einen millionenschweren Sonderertrag aus seiner schweizerischen Beteiligung verbucht.

Hamburg. Der Mobilfunkanbieter Freenet hat im dritten Quartal einen millionenschweren Sonderertrag aus seiner schweizerischen Beteiligung verbucht. Weil der Mobilfunker Sunrise im dritten Quartal den Verkauf seiner Türme abgeschlossen hatte, strich Freenet einen Sonderertrag von 103,6 Millionen Euro im operativen Ergebnis ein, wie das TecDax-Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Die Schweizer hatten für gut 2200 Funktürme von einem Konsortium rund 500 Millionen Schweizer Franken eingestrichen, Freenet hält knapp ein Viertel an dem Unternehmen.

Im Tagesgeschäft lief es bei den Hamburgern weiter wie am Schnürchen. Der Umsatz kletterte um 1,5 Prozent auf 880,1 Millionen Euro. Bei den Gewinnkennziffern machte sich der Sonderertrag aus der Schweiz bemerkbar, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sprang um 80,9 Prozent auf 213,7 Millionen Euro. Auch unter dem Strich gab es demzufolge einen um 171 Prozent höheren Konzerngewinn von 157,1 Millionen Euro.

Die Finanzprognosen bestätigte das Unternehmen. Sie beziehen die Dividenden aus der Schweiz nicht mit ein. Optimistischer wird Freenet-Chef Christoph Vilanek im TV-Geschäft mit kostenpflichtigem DVB-T in HD-Auflösung. „Wir werden zum Jahresende mehr als 950 000 zahlende Kunden in dem Geschäft haben“, sagte er im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Bisher waren 800 000 Vertragskunden angepeilt, Ende September zählte Freenet aber bereits 875 000. Die Million will Vilanek im ersten Quartal 2018 überspringen.

Beim Fernseh-Angebot über die Internetleitung sieht sich Vilanek in der Spur. Das Ziel von 100 000 Vertragskunden Ende des Jahres sei in Reichweite. Im ersten Quartal wolle das Unternehmen dann deutlich aufdrehen. Der Anteil der Nutzer, die zu zahlungspflichtigen Kunden würden, habe sich zuletzt spürbar erhöht. Das sei die Basis für stärkeres Wachstum.

Im Mobilfunk bleibt das Unternehmen einem langjährigen Vertriebspartner treu. Mit der Elektronikmarktkette Media-Saturn - an der Börse mittlerweile als Ceconomy notiert - habe Freenet seine existierende Partnerschaft erneut für fünf Jahre verlängert, sagte Vilanek.

dpa/lno

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